Dietmar Wolf, der grüne Wolf für Düsseldorf

Blog Der grüne Wolf für Düsseldorf





Aktuelles zu Themen und Ereignissen


Ich bin eine Python!
Neeiiin! Bin ich natürlich nicht, habe ich mir aber gedacht. Heute Samstag. Auf dem Rheinischen Bauernmarkt am Kolpingplatz. Denn da standen die Kundinnen und Kunden nicht wie sonst üblich Zeh an Ferse, nein, sondern fein aufgereiht mit zwei Metern Corona-Abstand in einer langen Schlange.
Während einige Kund*innen leicht gereitzt reagierten, stellten andere fest, hej, das ist ja die gleiche Anzahl von Leuten und es geht genauso schnell vorwärts wie einst, damals vor Corona, wissen Sie noch?
Problem nur, die Markstände stehen echt eng gedrängt. Wo sollen sie auch hin? Und die Leute kaufen samstags nun mal wie wild ein. Also gibt es ein Durcheinander.
"Sie müssen sich in der Schlange anstellen!"
"Verzeihung, das habe ich nicht gesehen, selbstverständlich."
Es wurde unübersichtlich.
"In welcher Schlange stehen Sie bitte an?"
Gemüse? Äpfel? Käse? Geflügel? Es siegte die Kurzform:
"Welche Schlange sind Sie?"
Python.

16.05.2020

Himmelsschauspiel?
Heute Abend so circa von 22.20 bis 22.40 Uhr sah man im recht klaren Düsseldorfer Sternenhimmel eine ganze Reihe blinkender Objekte von West nach Ost am oder durch das Sternbild Großer Wagen reisen.
Es handelte sich um eine von SpaceX ausgesetzte Satellitengruppe des Weltraumnetzwerks Starlink.
Von der einen Seite fasziniert mich Weltraumfahrt, aber hier auf der anderen Seite frage ich mich: Muss das? Ist es so wichtig, erst 12.000, dann vielleicht noch weitere 30.000 Objekte in den Orbit zu bringen? Um einen die Welt umfassenden Internetzugang anzubieten? Ohne ein Verschwörungstheoretiker zu sein, frage ich mich weiter, was passiert dann mit dem Netz? Big Brohter ist watching you day n night? Wie wird ein solches Projekt - welches ein unglaubliches Matchpotenzial birgt - regelmentiert? Von wem? Über den freien Markt?
Die Beantwortung dieser Fragen ist für mich noch wichtiger als die nach einem durch https://www.starlink.com/ entstehenden Weltraumschrott und der ebenfalls kritisierten Störung des Sternenhimmels und der Astronomie.

Vergleich: GPS funktioniert mit etwas über 30 Satelliten, Quelle: n-tv

Derzeit überzeugt mich das Projekt nicht. Da müsste mir erst einmal klar gelegt werden, was an ihm der große Schritt für die Menschheit sein soll.
19.04.2020

Bitte an Vermietende: Mieten runter.

Land und Bund stellen kurzfristig hohe Summen an Geldern zur Verfügung, darunter befinden sich gute Sofortmaßnahmen. Meine Befürchtung ist, die reichen nicht aus.

Das Problem ist: besonders der kleine Einzelhandel und die kleine Gastronomie haben finanzielle Not. Sie stehen zum Teil bereits jetzt "an der Wand", genauso wie Kreative, Freischaffende und Künstler*innen. Darlehen und Stundungen verbessern zwar die aktuelle Situation, lassen aber Schuldenberge enstehen, Berge, die später vielleicht unüberwindbar sind.

Dabei sind gerade der kleine Einzelhandel und die kleine Gastronomie das Salz in der Suppe in unseren Stadtteilen und machen die Lebensqualität in unseren Quartieren aus.

Ich bitte Vermietende und Verpachtende um ihre Solidarität:
"Setzen Sie für einen gewissen Zeitraum Ihre Mieten und Pachten runter. Auch zu Ihrem Vorteil, denn von vielleicht wegbrechenden Unternehmen haben wir alle nichts."

Vielen Dank!
Ihr Dietmar Wolf

22.03.2020

Zum Wirtschaftsthema Radreisen erstellte ich für die Landesarbeitsgemeinschaft LAG Tourismus der Grünen NRW diesen Entwurf zu einem Positionspapier
26.02.2020

Es ist unfassbar. Hanau, Solingen, brennende Flüchtlingsheime, es ist für mich einfach unfassbar.
Wir müssen jeden Tag gegen Hass, Diskriminierung, Homophobie nicht nur wie in Ratingen am 18.02. auf die Straße gehen und Position gegen Rechts beziehen, und ja, wir müssen im täglichen Leben immer die Hand heben und uns für unsere Nachbarinnen und Nachbarn und für unsere Demokratie einsetzen. Immer wieder.
20.02.2020

Ein Projekt zur Grünen Wirtschaft
Raumnot macht erfinderisch, ich schlage vor
Gewerbeflächen für Handwerk, Kreative und Proberäumen(!)
miteinander zu verbinden.
Und dazu gibt es noch etwas auf´s Dach.
16.02.2020

Förderung Radreisen nach Düsseldorf
Bürgerinnen und Bürger profitieren von einer besseren Infrastruktur, Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Handel, Hotelerie, Gastronomie und Gewerbe werden gefördert, Fairer Tourismus wird angeboten und ein Beitrag zur Verkehrswende geleistet. So lassen sich die vielen Vorteile der Förderung des Radurlaubs und Radtagestour in Düsseldorf sehr kurz zusammenfassen.

In der gestrigen Ratssitzung kam es zu einer positiven Abstimmung des von mir initiierten Antrags zur umfassenden Förderung Radreisen nach Düsseldorf

07.02.2020

Nachschlag zum Beitrag Machtgeil vom 05.02.2020
Die Düsseldorfer FDP distanzierte sich gestern im Düsseldorfer Rat nochmals deutlich von ihren Parteikolleg*innen in Thürigen.
Eine Tür weiter bei der NRW FDP kommt die Erkenntnis wohl nur auf leisen Füßen, im WDR2 war Graf Lambsdorff zu hören, sie wären `ein bischen erschreckt´ gewesen.
Nun, da waren andere, viele andere, ein bischen viel mehr erschreckt...

Somit hat mein kleines Video von gestern vormittag im mindestens Fall Lindner 'Machtgeil in Thüringen´ immer noch Aktualität - und noch mehr, wenn man sich einmal den niveauvollen Kommentar anschaut.

Hass und Hetze haben bei uns keinen Platz!

07.02.2020

Machtgeil?
Ich dachte mich trifft der Schlag, als ich das fatal-liberale Desaster von FDP&CDU im Thüringer Landtag heute hörte.
Haben die Leute da nicht einen einzigen Gedanken einmal daran verschwendet, wen sie da mit auf den Thron hiefen? Haben diese Leute da noch nicht einmal den Reden ihrer "AfD-Königsmacher" um AfD-Höcke, den man Faschisten nennen darf (Quelle: WELT), zugehört? Das gilt für die neue Ministerpräsidenten-Partei FDP genauso wie für die CDU.
Nicht nachvollziehen kann ich die - ja darf man da noch Position sagen? - nein - Dummheit von FDP Parteichef Lindner, der nun die Demokraten zur Zusammenarbeit mit seinem Anti-Helden auffordert.

Ist Macht denn so geil, macht Macht so dumm, dass man solche Schritte geht?
Scheint so.

Die Düsseldorfer FDP hat sich dem Vernehmen nach sofort von dem Handeln ihrer Thüringer Parteikolleg*innen hart distanziert. Herr Lindner nicht.
"Jetzt brennt die FDP!" Wird Gerhart Baum in der Zeit zitiert.

05.02.2020

HMS VICTORY
Wenn man sich vor Augen führt wie ewig Gestrige oder noch schlechter ewig Vorgestrige vor dem Britischen Parlament den Brexit skandierten, dann wartet man doch nur noch darauf, dass vor lauter Nationalismus Nelsons Flaggschiff HMS VICTORY wieder gefechtsklar gemacht wird...

Dabei war es gerade Winston S. Churchill, der mit Großbritannien dem Nazideutschland lange Jahre erst erheblichen Widerstand leistete und dann zusammen mit den Allierten Europa von der Nazidiktatur befreite.
Churchill trat danach vehement für ein geeintes Europa ein, dafür wird er heute in GB von vielen verurteilt, wenn nicht sogar gehasst. Das ist genauso gefährlich rückwärtsgewandt wie hiesige politische Agitationen aus Kreisen der AfD, Rep und anderen Rechtspopulisten.
Gruselig. Absolut gruselig.

Zum Glück stehen viele Bewohner*innen von GB noch immer für ein Europa. Das gibt Hoffnung.

03.02.2020

Mal wieder ein Zitat:

"Lohners Grund für ein Fahrzeug mit Elektromotor war, dass die Luft von den „in großer Anzahl auftretenden Benzinmotoren erbarmungslos verdorben“ werde."
Zeit: um 1900

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche

11.01.2020

Wo ist die Gang?
"Die Gang" nennt Nachbar Berthold die kleine Gruppe von Meisen, die sich am Futter der Vogelhäuschen in unseren Gärten gütlicht tut.
Doch die Gang ist weg. Wo ist sie?
Berthold berichtet: "Es sind zwei Elstern im Garten nebenan, sitzen im Baum und wollen die kleinen Meisen fressen. Und die Gang versteckt sich. Wir sind aber weder Trump noch Erdogan und wollen nicht einfach schießen..."
Natur pur in Düsseldorf; übrigens kommen die ersten Schneeglöcklichen, sehr spannend.

05.01.2020

Gib´ mir 130
Interessanterweise facht die Bundes-SPD die Tempolimit-Diskussion neu an. In der Presse ist zu lesen, dass mit Tempo 130 140 wenige Todesopfer zu beklagen wären. Das glaube ich nicht, ich denke, es sind viel viel weniger Unfälle und damit noch weniger Opfer. Klar, ebenfalls wird CO² eingespart.
Jürgen Resch von der DUH sagt, keine Tempolimit verhindere das Autonome Fahren, da die Technik sind nicht auf mit 250km/h Überholende einstellen könne. Dies verhindere die innovative Entwicklung der mittlerweile eh rückständigen von sich selbst und der CDU/CSU ausgebremsten deutschen Automobilindustrie.
Autonomes Fahren mit entsprechender entschleunigten Technik spart meiner Meinung nach ebenfalls CO². Und Nerven.

130 schaffe ich weder mit meiner Hobby-Ente noch mit dem Fahrrad. Geschwindigkeiten lehne ich aber nicht ab, im Gegenteil. Ich finde nämlich fantastisch, wenn ich von Köln in Richtung Leverkusen mit 200 km/h unterwegs bin. Im ICE.

04.01.2020

Gib´ mir 5
Eine einzige Geschwindigkeit sollte im öffentlichen städtischen Raum Priorität haben. Unsere Stadt entdecken und erleben wir zu Fuß. Einkaufen, Cafés, Restaurants, Kino, Kultur... letztendlich dienen ÖPNV, Fahrrad und der MIV nur als Transportmittel, um am Ziel eine tolle Aufenthalts-, und Lebensqualität zu haben. Und die findet beim Schlendern, Bummeln, Flanieren, Herum-Tigern und Ausgehen...
...bei 5 km/h statt.

01.01.2020

Zitate würzen Haushaltsreden, so auch die kurze Rede meines grünen Kollegen Christian Otto am 17.12.2019 im Rat der Stadt Ratingen.

John Cage, Komponist:
„Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten.“
Im Rückblick auf unsere eigene Haushaltssitzung am 19.12.2019 läßt sich dieses Zitat auf manch einen rückwärts gewandten Antrag politischer Mitbewerber anwenden, wenn es z.B. um Mobilität geht.
Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1970482-john-cage-ich-verstehe-nicht-warum-leute-angst-vor-neuen-id/

21.12.2019

Ratssitzung heute - Haushalt I

Haushaltssitzungen sind in Parlamenten die großen Auftritte der einzelnen vertretenen Parteien, Auftritte in denen man seine Ziele und Inhalte definiert, doch leider sehr oft sich mit den politischen Gegnern auseinandersetzt und ggf. "abrechnet".
So fielen manche der insgesamt neun (!) Reden in ihrer Qualität sehr unterschiedlich aus. Richtig gruselig wurde es aber bei den letzten Beiträgen rechtspopulistischer Phrasendrescher*innen.
Da ist man schon froh, dass man zusammen mit den "Ampelpartnern" SPD&FDP Geldmittel und eine neue Personalstelle zur Aufklärung und Kampf gegen Rechtsradikalismus in den städtischen Haushalt einstellen konnte.

Es ist unsere Stadt. Wir dulden keinen Hass gegen Zugezogene, wir dulden keine Homophobie, wir dulden keine Hetze.

20.12.2019

Ratssitzung heute - Haushalt II
Nachdem ich drei Jahre lang für die Realisierung baggerte, kam heute ein gemeinsamer "Ampel-Antrag" von GRÜNE/SPD/FDP zur Stärkung der Bezirksvertretungen auf die Tagesordnung der Haushaltssitzung.
Markus Raub/SPD brachte ihn ein, nach einer längeren kontrovesen Diskussion gab es einen einstimmigen(!) positiven Beschluss.
Demnach erhalten ab dem kommenden Jahr die zehn Düsseldorfer Bezirksvertretungen insgesamt 192.692,00€ für die eigenen Verfügungsmittel - mehr.
Für "meinen" Stadtbezirk 3 bedeutet dies über 30.000,00€ mehr. Das sieht anderen hohen Beträgen aus der heutigen Sitzung gegenübergestellt nicht so dolle aus. Doch zur kleinteiligen Förderung von Initiativen, Verbänden, kultureller Projekte, Sport, Integration, Straßenfeste, Streetart und vielem vielem mehr ist es aus der Sicht einer Bezirksvertretung sehr viel Geld.
Jetzt bin ich gespannt auf die Umsetzung.

19.12.2019

Zwei Meldungen zum Nikolausabend


PRESSEMITTEILUNG von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ratsfraktion Düsseldorf
05. Dezember 2019
Statt 365€-Ticket: Konzept für einfachen und günstigen ÖPNV-Tarif
GRÜNE unterstützen Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

„Das ist die richtige Richtung: Die Tarife für Bus & Bahn müssen einfacher und günstiger werden. Der Vorschlag des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr wäre ein riesen Schritt für Düsseldorf und die Pendler*innen", kommentiert Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, den Beschluss des VRR, sich als Modellregion im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung zu bewerben. Kern des Konzepts ist die Reduzierung auf zwei Tarifzonen (Stadt/Kreis und Verbund) mit deutlich günstigeren Einzeltickets (2 bzw. 4 Euro) und Monatsabos (50 bzw. 80 Euro)

Czerwinski: „Für die Pendlerstadt Düsseldorf ist das genau der richtige Ansatz – im Gegensatz zum 365 Euro Ticket, das an den Stadtgrenzen endet und Pendler*innen nicht hilft. Wir erwarten, dass die Stadt Düsseldorf die Bewerbung des VRR voll unterstützt. Und wir fordern Bund und Land auf, diesen innovativen Weg mitzugehen".

Hintergrundinformationen:
„Klimaschutzprogramm 2030: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr als Modellregion zur Stärkung des Nahverkehrs" Vorlage des VRR

Gerichtsentscheidung in Münster: Essen soll eine Umweltspur bekommen - und vorerst kein Diesel-Fahrverbot
05.12.2019 Rheinische Post
Münster Die Stadt Essen kommt vorerst um ein Dieselfahrverbot herum. Das hat ein Gericht entschieden. Allerdings muss die Ruhrgebietsstadt im Kampf gegen erhöhte Stickstoffdioxid-Werte ein Paket von Maßnahmen anstoßen.
Die Stadt Essen kommt vorerst um ein Dieselfahrverbot herum, muss aber im Kampf gegen hohe Stickstoffdioxid-Werte ein Paket von Maßnahmen ergreifen. So haben sich das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Umwelthilfe (DHU) auf eine Umweltspur in der Essener Innenstadt und ampelgesteuerte Zufahrtsregelungen für bestimmte Straßen geeinigt, wie das Oberverwaltungsgericht Münster am Donnerstag mitteilte. Außerdem...
mehr

Mein Kommentar: Der Vergleich in Essen bestätigt die Dringlichkeit der Verkehrswende.
Nun müssen CDU&SPD im Bund eine harte Kursänderung von ihrer Autolobby-Politik Richtung Verkehrswende vornehmen. Der von Grünen im Verkehrsverbund Rhein Ruhr initierte und von CDU&SPD im dortigen VRR-Verwaltungsrat einstimmig(!) mit Grünen auf den Weg gebrachte Beschluss ist der richtige Aufschlag zur preislichen Attraktivierung des ÖPNV in unserer Region.

29.11.2019
Ratsentscheid zu Umweltspuren
Denkbar knapp mit 39:40 Stimmen wurde der FDP-Antrag zur Abschaffung der "dritten Umweltspur" in der gestrigen Ratssitzung abgelehnt.
Den CDU-Antrag auf Abschaffung aller Umweltspuren lehnte auch Ampelpartner FDP ab, er fand somit ebenfalls keine Mehrheit.
Somit bleiben die Umweltspuren und ihre weitere Überplanungen bestehen.
Aber, wie im Beitrag vom 27.11. deutlich geschildert, sind Politik, Verwaltung und vor allem unsere Rheinbahn nun in der Verantwortung, schnellstmöglich erste echte Alternativen für Pendlerinnen und Pendler zu schaffen und bisherige Planungen bitte alsbald umzusetzen.
Dies versäumte man bereits seit den 80iger Jahren, in denen es noch den "Stauclub Südbrücke" gab, wer sich daran erinnern mag.
Der Rat beschloss gestern mit großer Mehrheit (und CDU!) den Ampelantrag Düsseldorfer Offensive für den ÖPNV und wird sich daran nun messen lassen müssen.

27.11.2019
Im morgigen Rat stehen zwei verschiedene Anträge von CDU und FDP zur Abschaffung von Umweltspuren auf der Tagesordnung. Wir setzen uns mit der ganzen Thematik rund um den Luftreinehalteplan permanent auseinander und veröffentlichen gestern eine Pressemitteilung dazu:

Umweltspur: Verkehrswende nicht an die Wand fahren
Für GRÜNE hat der Gesundheitsschutz Vorrang. Saubere Luft in der Düsseldorfer Innenstadt sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ist aber aufgrund des massenhaften Abgasbetrugs der Automobilindustrie noch immer in weiter Ferne.
GRÜNE stehen für eine Verkehrswende zu mehr Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV. Sie ist auch nötig, um Mobilität insgesamt zu erhalten. Die wachsende Stadt bleibt nur mit einer Verkehrswende mobil und lebenswert.
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22.11.2019
Umweltspuren und keine Ende, oder:
"Worum geht es eigentlich?"

-der-gruene-wolf-gute-luft-ist-lebensqualitaet

Die besonders in den Medien geführte Diskussion rund um die Umweltspuren blendet den eigentlichen Grund gerne aus.
Es geht um gute Luft. Es geht um die Gesundheit und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
Und gute Luft ist ebenfalls Lebensqualität für unsere die Gäste in unserer Stadt und den hier arbeitenden Pendlerinnen und Pendler. Dies sollte man bitte nicht vergessen.

Zum Versagen der Bundesregierung habe ich unten etwas geschrieben, dies braucht nicht wiederholt zu werden.
Ja, wir benötigen schnellstmöglich Verbesserungen des ÖPNV und Radverkehrs, die sind nicht auf die lange Bank zu scheiben, sondern alsbald als "Sofortmaßnahmen" zu realisieren. Das dauert mit viel zu langsam. Denn nur so können wir Menschen gewinnen, ihr Auto stehen zu lassen.

Übrigens, mit dem Rad finde ich oft sehr sehr schnell einen Parkplatz und bin in der Stadt verdammt flott unterwegs... ebenso - dank großer Satteltaschen - beim "Einkaufen mit dem Fahrrad". Nur mal so als Tipp.

14.10.2019
Umweltspuren in Düsseldorf: Untergang des Abendlands

Ein Szenario:
Die GroKo-Bundesregierung um die CDU unternimmt kaum etwas gegen die Luftverschmutzung durch den Motorisierten Individualverkehr. Insbesondere die CSU-Bundesverkehrsminister glauben der automobilien Quartalszahlen-Lobby und wähnen sie in Sicherheit. Doppelter Fehler, denn u.a. verpasst die Deutsche Automobilindustrie aktuell den Anschluss an die Entwicklung. Das ist schlichtweg wirtschaftsschädlich.

Die EU macht sich einen schlanken Fuß, indem sie die Kommunen in die Verantwortung zieht, für Luftreinheit zu sorgen, statt dem Ausstoss von Emmissionen stark zu reglementieren, da wo es am sinnvollsten ist, am Motor.

Den Kommunen drohen nun seitens der Deutschen Umwelthilfe Klagen zur Einrichtung von Dieselfahrverboten.

CDU/FDP-Landesregierung möchte dies verhindern und spricht sich gemeinsam mit der CDU-geführten Bezirksregierung für Umweltspuren aus, um diese Dieselfahrverbote zu verhindern. Die Düsseldorfer Verwaltung schiebt ihre ganze Verkehrsplanung zeitlich nach hinten und wirft ihre ganze Kraft in die Realisierung von drei Umweltspuren.

Die Düsseldorfer CDU-Fraktion fürchtet nun den bereits vorhandenen Verkehrsinfarkt und deklamiert den Untergang des Abendlands.

11.09.2019

ON THE ROAD
Nach langen Verhandlungen vielen positiven Gesprächen u.a. mit der Düsseldorf Tourismus ist er nun unterwegs, der Antrag unserer Fraktion zusammen mit der SPD zur nächsten Ratssitzung zum Thema
Radtourismus
als Mittel der Wirtschaftsförderung.

Und klar, von Investitionen in die Infrastruktur für Tages- und Mehrtagesreisende die mit dem Rad den Europaradweg EuroVelo 15 "Rheinradweg" oder die Deutsche Fußballroute profitieren ebenfalls die Düsseldorfer*innen.

Ampelpartner FDP fehlte bedauerlicherweise der Zugang zum Wirtschaftsthema.

Nun bin ich gespannt, wie die Abstimmung am 19.09.2019 im Rat erfolgt.

NACHTRAG: Der Antrag kam nicht mehr ran, CDU legte einen Ergänzungsantrag vor, dem auch wir zustimmen würden, aber wohl erst im November...


28.08.2019

Dritte Umweltspur im OVA beschlossen

Nach einer etwas mehr als dreistündigen Sondersitzung beschloss der Düsseldorfer Ordnungs-, und Verkehrsausschuss OVA gestern mit 11 zu 8 Stimmen die dritte Umweltspur in Düsseldorf. Nach Merowinger-, und Prinz-Georg-Straße soll diese längste Umweltspur vom Werstener Kreuz durch die Innenstadt bis zum Nordstern verlaufen.
Die Debatte verlief mit wenigen Ausnahmen "emotionalsachlich", wenn ich das einmal so sagen darf. Die Bezirksvertretungen 9, 3 und 1 sowie der Umweltausschuss waren ebenfalls anwesend. CDU&FDP stimmten gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung; unser Ampelpartner FDP mit dem Argument, vorher bessere Alternativen im ÖPNV anzubieten. Das ist meiner Meinung nach auch erst einmal richtig, aber: Doch die schon längst angestrebte Bestellung von Bussen, Bahnen sowie Streckenausbau dauert viel zu lange, eine Umweltspur erst in fünf Jahren verhindert eben keine Dieselfahrverbote.

GRÜNE und SPD legten einen Änderungsantrag vor, der dann die nötige Mehrheit erhielt. Schwerpunkt unter anderen war dort die ständige Überwachung der Verkehrssituationen.

Die wichtigste und beste Nachricht des Abends, alle Fraktionen sprachen sich für die Stärkung des ÖPNVs aus, legten dies in ihren Anträgen fest und beschlossen die meisten Inhalte einstimmig.

Der Antrag von SPD&GRÜNE: Fahrverbote verhindern, Verkehrswende beschleunigen

Mehr Informationen & FAQ zu Umweltspuren: FAQ zu Umweltspuren

Mein Fazit:
Die Umweltspuren sind nötig, um Dieselfahrverbote zu verhindern. Ich will keine Autofahrenden schikanieren, sondern möchte sie wenigstens teilweise gewinnen, auf ÖPNV und Fahrrad umzusteigen.
Dazu benötigt es allerdings viel mehr Anstrengungen der Verwaltung zum Ausbau der dafür nötigen Infrastruktur.
Dazu benötigt es aber auch seitens der Kommunalpolitik zur Verfügung gestellter Finanzmittel.
Dazu haben wir bald das Thema Haushalt 2020 in Ausschüssen&Rat...

Dazu mein Video

12.08.2019

Von Bier, Einhorn und Elfen

Mit Freund Tom auf Wanderung zu unseren sieben in Düsseldorf brauenden Hausbrauereien.
Ein Bericht.

25.07.2019
URLAUB
und eine kleine Radreise durch Frankreich.
Bericht in Vollendung,
...und hier entsteht er: EuroVelo 6 von Basel nach Decize(Loire), viel Spaß beim Lesen...

24.07.2019 Pressemitteilung

Salzmannbau

Debatte über Zukunft des Quartiersprojekts Salzmannbau in Bilk - GRÜNE kritisieren Intransparenz und fordern Akteneinsicht

Die Zukunft des Quartiersprojekts ist unklar. Öffentliche Kritik des Mieterrates im Salzmannbau an drei Ämtern der Stadt – Kultur-, Liegenschafts- und Wohnungsamt – wird laut. Die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat jetzt Akteneinsicht für Ratsherrn Uwe Marold Warnecke und den wohnungspolitischen Sprecher Harald Schwenk beantragt, um Licht in die vertraglichen Abreden zur Nutzung und Bindung des Salzmannbaus zwischen der Eigentümerin LEG und der Stadtverwaltung zu bringen, insbesondere die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Kulturamt und LEG (u. a. Ateliers, Wohnateliers und Jazzschmiede) und Jugendamt und LEG.

Zum Hintergrund: 1990 erwarb die LEG den Salzmannbau und sanierte ihn umfassend zum einzigartigen Wohn-, Kunst- und Kulturzentrum.
Die Landesanteile an der LEG wurden vor über 10 Jahren durch die damalige CDU-FDP-Landesregierung an Whitehall l Real Estate Funds verkauft. NRW machte damals mit bei einer bundesweiten Privatisierungswelle im Wohnungsmarkt, die bekanntlich die unsoziale Preistreiberei verursachte. Die heutige LEG Immobilien AG ist mit ca. 5.300 Wohnungen der drittgrößte Anbieter auf dem Wohnungsmarkt in Düsseldorf. Im Gegensatz zu anderen, durch den Kapitalmarkt gesteuerte Akteure, zeichnet die LEG ein professionell funktionierendes Immobilienmanagement aus. Das alleine genügt aber nicht, gewachsene Nachbarschaftsbeziehungen in den Wohnungsbeständen zu stabilisieren, zu schützen und weiter zu entwickeln. Die LEG ist in einigen Teilmärkten des Düsseldorfer Wohnungsmarkts der preisaggressivste Akteur und aufgrund der Größe außerdem marktbestimmend.

„Wir teilen die Sorgen der Mieterinnen und Mieter im Salzmannbau und haben kein Verständnis für das Schweigen und die Untätigkeit der Ämter. So geht man nicht mit Menschen um und schon gar nicht bei einem Quartiersprojekt, das bereits mit dem Preis „Soziale Stadt“ ausgezeichnet wurde. Die neuen vertraglichen Vereinbarungen müssen jetzt offengelegt werden. GRÜNE wollen Spekulationsgeschäften weder bei diesem wertvollen Projekt noch auf dem Grundstück zulassen. Eigentum verpflichtet zu mehr Respekt gegenüber dem Wohn-, Kunst- und Kulturzentrum im Salzmannbau.
Die städtischen Fachämter der Kultur-, Jugend,- Wohnungs- und Rechtsverwaltung müssen schnell deutlich machen, welche nachwirkenden Verpflichtungen die LEG als Eigentümerin zum Erhalt der gewachsenen Nutzungen im Salzmannbau betreffen“, fordert Uwe Warnecke, GRÜNER Ratsherr und Vorsitzender des Wohnungsausschusses die aktuelle, ungeklärte Lage.

Harald Schwenk, wohnungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion ergänzt:

„Die LEG trägt bekanntlich eine Visitenkarte als unbändiger Akteur im Immobilienmarkt. Dem müssen wir uns entschieden entgegenstellen – insbesondere im besonders überhitzen Wohnungsmarkt in Düsseldorf. Dieser Ort hat sehr lange und gut in einem Mix von Kultur, Wohnen und Begegnungsstätten gelebt und muss jetzt mit Bedacht und selbstverständlich unter Einbeziehung von Politik und Bürger*innen weiterentwickelt werden. Alleine das absehbare Ende der Mietpreisbindung hat die Mieter*innen und Nutzer*innen des Salzmannbaus bereits alarmiert. Die LEG Immobilien AG hat es bislang nicht verstanden, ihren Mieter*innen einen zuversichtlichen Ausblick in die Zukunft zu vermitteln. Dies ist ausschließlich den Teilnehmer*innen der Aktienbörsen vorbehalten. Wir werden die Bewohner- und Nutzer*innen nicht mit einem solch rauen Akteur alleine lassen.“

Die aktuelle Lage im Salzmannbau und die Einforderung der Akteneinsicht (am 23.07.2019) war Thema einer Sondersitzung der GRÜNEN Ratsfraktion gemeinsam mit den zuständigen Fachpolitikern Uwe Warnecke und Harald Schwenk sowie mit der kulturpolitischen Sprecherin Clara Gerlach, dem Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung 3 (Bilk) Dr. Thorsten Graeßner und dem 2. stellv. Bezirksbürgermeister Dietmar Wolf.

07.07.2019

Good Morning Vietnaaaaaam!

Karin Kalisa entführte mich mit ihrem märchenhaften Buch SUNGS LADEN auf den Prenzlauer Berg - wie er sein könnTe. Mit ihren Figuren geht Karin Kalisa sehr liebevoll um, lässt den vermeintlichen Gegner sogar noch in seiner Niederlage, weil er eben auch nur Mensch, gut aussehen. Das Schöne an dem Buch ist die feine Sprachmelodie in der es geschrieben wurde, sehr passend zum Vietnamesischen um das es hier mit einem wunderbar erzählten Spannungsbogen von in der DDR in Berlin werktätigen Vietnamesinnen und Vietnamesen und ihren Schicksalen bis hinein nach Vietnam auch geht. Mit sehr viel Humor legt sie den Finger nicht in, aber an die Wunde des Geschehens im Stadtteil Prenzlauer Berg und seinen bei 150.000 Einwohnern vielfältigen Akteuren. Und die nimmt sie je nach selbst gewählter Profession auch gerne einmal hopps. So verfährt sie mit der örtlichen Verkehrsüberwachung gnadenlos, dreht sie und macht zwei ihrer Mitarbeiter*innen zu Helden. Auf der Agenda stehen das Schulverwaltungsamt, die Stadtplanung und und und die Politik, klar.

Zitat: „…und weil demnächst eine Wahl anstand, trudelten ein paar Lokalpolitiker ein, die ein engagiertes Gesicht in die Menge halten wollten.“

Ich verzichtete spontan auf ein solches Eintrudeln heute, legte mich bei weit geöffnetem Fenster aufs Bett, ließ mich vom seichten Sommerwind umspielen, trank heißen (in dem Fall leider indischen und keinen vietnamesischen) Kaffee und genoss das Buch in vollen Zügen.

Zum Klappentext klick:
https://www.droemer-knaur.de/buch/9048696/sungs-laden

Und nun stört mich nicht weiter, ich muss zurück zum Buch. Das Finale ruft.

05.07.2019
Eingeladen vom Handelsverband NRW durfte ich am 24.06.2019 in Bochum anlässlich des
"6. Erfa-Treffen mit dem Thema Ìnnenstädte (neu er)finden´ für Standortgemeinschaften, Stadtmarketingorganisationen und Wirtschaftsförderer"
über unsere Werbegemeinschaft auf der Friedrichstraße #DeineFriedrichs berichten. Klick die Dokumentation:
Einfach loslegen! Von den Anfängen einer aktuell enstehenden Gemeinschaft


26.06.2019, Hoppla, nach dem (erfolgreichen!) Europa-Wahlkampf wird es Zeit, mal weider etwas zu schreiben. Und dakommen gerade reichlich Mails mit sog.

Wimmel Attacken

rein.
Deren Themen sind nahezu immer gleich im Sinne von gleich bedeutend; daher kann ich sie nicht unbeantwortet lassen.
Hier nun meine Antwort:

RWE und mehr

Sehr geehrte Damen und Herren,

verzeihen Sie bitte, wenn ich die Wimmel-Attacke an alle Versendenden gleich im BCC beantworte, inhaltlich sind sie nämlich wen wunderts alle ziemlich gleich.

Erst einmal vielen Dank für Ihre Mail. Wir unterstützen Ihre Forderung nach einem schnellen und konsequenten Kohleausstieg ausdrücklich. Spätestens seit dem aktuellen Bericht des Weltklimarats IPCC Ende letzten Jahres muss allen klar sein, wir dringend und wie schnell wir handeln müssen. Wir müssen die Klimakrise so begrenzen, dass den zukünftigen Generationen noch eine Lebensgrundlage auf unserem Planeten haben.

RWE ist für den Kohleausstieg in NRW der entscheidende Akteur. Wie andere Kommunen hält auch die Stadt Düsseldorf RWE-Aktien. Wir haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten allerdings die Erfahrung machen müssen, dass der Einfluss der Kommunen über die Aktien minimalst ist. Meist gucken die Städte nur auf die Dividendenzahlungen und möglich Kursgewinne der Aktien - so leider wohl auch der Düsseldorfer Oberbürgermeister.

Wir fordern daher seit langem, dass die Stadt Düsseldorf ihre RWE-Aktien verkauft und so ein klares Signal für das Divestment setzt, für auch einen finanziellen Ausstieg aus der Kohle. Hier einige Initiativen von uns dazu:

https://www.gruene-duesseldorf.de/ob-und-rheinbahn-schneller-verkauf-rwe-aktien-hambacher-wald/

https://www.gruene-duesseldorf.de/rwe-aktien-verkaufen/

https://www.gruene-duesseldorf.de/hfa-blockade-verkauf-rwe-aktien/

Aktuell haben wir auch die Forderung des Jugendrates aufgegriffen, in Düsseldorf den Klimanotstand auszurufen und entsprechend konsequent gegen die Klimakrise zu handeln:

https://www.gruene-duesseldorf.de/klimanotstand-erklaren-beschleunigen-von-klimaschutzmassnahmen/

Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen der Klimakrise spürt, und die letzte, die sie noch eindämmen kann. Daher streiten wir mit aller Kraft dafür, auch in Düsseldorf alle möglichen Hebel in Bewegung zu setzen.

Dazu benötigen wir Ihre weitere Hilfe!

Dazu zwei Anmerkungen.

Zum Ersten. Um Klimaziele durchzubekommen, benötigen wir in den Gremien Mehrheiten. Dort - egal ob in Kommunen, Land und Bund - werden wir von den konservativen Freund*innen konventioneller Kohle- und Atomenergie niedergestimmt.

Zum Zweiten. Wir beantragen schon seit langem, dass die Stadtverwaltung Düsseldorf in Gänze, heißt mit Schulen, Hallen, Betriebshöfen, Rathäusern, bitte Ökostrom bezieht. Erfolglos, obwohl die hiesigen Stadtwerke sowas ähnliches anbieten.

Sie, sehr geehrte Damen und Herren, haben die Möglichkeit da aktiv zu werden.
In der Gemeindeordnung NRW wurde der §24 GO NRW "Anregungen und Beschwerden" geschaffen. JedeR kann demnach in ihrer/seiner/einer beliebigen Kommune eine Anregung an den Rat senden, früher einmal "Bürgerantrag" genannt. Hier alle Infos:

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_detail?sg=0&menu=1&bes_id=6784&anw_nr=2&aufgehoben=N&det_id=427835

Wimmeln Sie weiter! Senden Sie Ihrer Kommune eine Anregung, zukünftig Ökostrom zu nutzen.

Ich selber bin Kunde bei Naturstrom, nur so mal am Rande, und habe früher mit einer Freundin sog. Stromwechselparties veranstaltet. Eigentlich ist das "früher" falsch, denn das Thema ist immer noch hoch aktuell.
Lasst uns mit Freund*innen sprechen und sie zum Wechseln bringen.

Weiterhin viel Erfolg wünscht

mit grünen Grüßen
Dietmar Wolf
.....

www.der-gruene-wolf.de
https://www.youtube.com/channel/UCPU9bcAQ7qTzwb0AiLAkQRw

18.03.2019

Fridays for Future

Tausende von Schülerinnen und Schülern beteiligen sich bundesweit an den Demonstrationen für den Klimaschutz. Von wegen Politikmüdigkeit, die sieht anders aus!

Die Bezirksregierung Düsseldorf möchte nun die Schulpflicht und den Schulbesuch gewährleistet sehen, das ist nun auch ihre wiederum ihre eigene Pflicht. Sie möchte Zahlen und je nach Auslegung ihrer Worte auch die Namen der "Schulschwänzer*innen". Die Bezirksregierung beruft sich dabei auf den §43 des Schulgesetzes.

Dort heißt es unter:
(4) Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann Schülerinnen und Schüler auf Antrag der Eltern aus wichtigem Grund bis zur Dauer eines Schuljahres vom Unterricht beurlauben oder von der Teilnahme an einzelnen Unterrichts- oder Schulveranstaltungen befreien. Längerfristige Beurlaubungen und Befreiungen....

Wenn es nicht schon 30 wäre, würde ich als Vater nun für jeden Freitag die Befreiung für mein Kind beantragen, wichtiger Grund "Demokratie".

16.03.2019

Teure Symbolik

Zur Nachricht AKK schlägt gemeinsamen Flugzeugträger mit Frankreich vor

DIE WELT bericht
Zitat: "
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat den spektakulären Vorschlag in ihrer Antwort auf die Europa-Pläne von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in ihrem in WELT AM SONNTAG veröffentlichten Text in einer kurzen Passage versteckt.

Wörtlich heißt es: „Bereits jetzt arbeiten Deutschland und Frankreich gemeinsam am Projekt eines europäischen Kampfflugzeugs der Zukunft, andere Nationen sind zur Teilnahme eingeladen. Im nächsten Schritt könnten wir mit dem symbolischen Projekt des Baus eines gemeinsamen europäischen Flugzeugträgers beginnen, um der globalen Rolle der Europäischen Union als Sicherheits- und Friedensmacht Ausdruck zu verleihen.“
" Zitatende

Schon vergessen, AKK, die Bundesmarine hat da noch ein paar unerledigte Baustellen, Gorch Fock, Fregatten..., mit deren Erledigung sie und das Bundesverteidigungsministerium Komptenz aufzeigen könnte.

Mal ehrlich, dann braucht man doch ein paar Stück mehr von den Dingern, wenn man effektiv - und selbstverständlich nur im Verteidigungsfall - agieren möchte. Was soll da ein einziger Carrier? Teure milliardenschwere Idee.

Und bevor da noch ein falscher Zungenschlag rein kommt, ich liebe Frankreich und eines seiner besten Erzeugnisse!

Symbolik für EUROPA stelle ich mir anders vor, das gibt es preiswerter.

03.03.2019

Zur Nachricht "Brause muss schließen"

...in WZ und RP

In Düsseldorf stehen derzeit das große Thema Wohnen sowie der Büroneubau im besonderen Fokus. Kräftig ausser acht gelassen ist aber die damit verbundene Entwicklung in den Stadtteilen und Quartieren unserer Stadt. Es findet ein Verdrängungswettbewerb statt, kleine Ladenlokale, Cafés und Bistros verschwinden zu Gunsten der beiden oben Genannten; vielleicht ergänzt durch großflächige Nahversorgung mit manchmal über zwanzig verschiedenen Salzsorten im Sortiment.

Das Salz in der Suppe der Quartiere sind aber eben jene kleinen Läden, Cafés und kleine private Kultureinrichtungen wie die Brause auf der Bilker Allee. Und genau wegen denen lassen sich in und um szenige Stadtteile wie Flingern und Bilk/Oberbilk herum viele Menschen nieder. Sie wollen gerade diese hippe Atmosphäre erleben, genießen und haben auch das Einkommen dafür. Zugleich sorgt jedoch genau diese Gentrifizierung für jenen Verdrängungswettbewerb. Bald ist die Szene weg, den Latte gibt es dann beim Bäcker im Supermarkt (nichts gegen Bäcker, Andre!). Die Katze beisst sich hier kräftig selbst in den Schwanz.

Düsseldorf muss in der Stadtentwicklung umdenken und handeln. Instrumente dafür sind Erhaltungssatzungen, ein reformiertes Handlungskonzept Wohnen mit bedeutend höherem Anteil preiswerter und geförderter Wohnungen, Verankerung in B-Plänen u.v.m....

In großen Neubauprojekten sollte eine Kultureinrichtung ebenfalls Platz haben, für Ausstellungen, Lesungen und bitte - laute Musik! Japp, das ist, ohne Nachbarn mit Emissionen zu nerven, plan-, und realisierbar. Die Kosten dafür können spielend in die Gesamtkalkulation derartiger Großprojekte eingepflegt werden. Geht nämlich.

So what?

Ergänzung zur Nachricht "Brause muss schließen"

Grüne Ansätze zur Nachtökonomie:

I. Integration Kreativräume und kulturelle Raumbedarfe in die Stadtplanung – am Tag und in der Nacht

...und top intressant:
II. Themendossier: Nachtkultur & Nachtökonomie

Viel Spaß bei der Lektüre!

02.02.2019

Christoph Borscheln berichtet im Düsseldorfer Express:
Zoff um Wildpinkler Gibt es am Lessingplatz die große Toiletten-Lüge?

Kleine Ergänzung:
In der Angelegenheit hatte ich ein gutes Gespräch mit der Leiterin des Amts für Immobilienmanagment Frau Kerler. Sie versprach, sich zu kümmern und mir einen Bescheid zu geben, was wann wie und für wieviel Geld an und in dem Häuschen gemacht werden kann. Selbst legte ich Wert darauf, dass möglichst noch diesen Winter etwas erfolgt. Bei einer kleinen Summe versprach ich, mich in der BV3 für eine Finanzierung einzusetzen. Zusagen kann ich dies allerdings nicht, ich bin einer von Neunzehn.

28.01.2019

Reaktivierung Ratinger Weststrecke

Ein weiterer großer Schritt zur Verkehrswende wäre eine baldige Revitalisierung der Ratinger Westbahn.

10.000 Pendlerinnen von Ratingen nach Düsseldorf, 5.000 von Düsseldorf nach Ratingen, Duisburger Pendler*innen nach Ratingen und Düsseldorf, ein großes Wohngebiet in Duisburg-Wedau, die direkt an der Strecke liegende Fachhochschule in Derendorf und mehr sprechen für sich.

Klick mein YouTube-Video.

10.01.2019

Verkehrswende heißt Gesundheit

Mit dem primären Ziel, Dieselfahrverbote in der Stadt zu verhindern, brachte die Verwaltung vier Beschlussvorlagen ein. In der Sitzung des Verkehrsausschuss am gestrigen 09. Januar beschlossen wir vier wichtige große Schritte der Stadt in Richtung der Verkehrswende:

Die Prüfung und Planung von Umweltspuren auf der Merowingerstraße, der Prinz-Georg-Straße und ebenfalls eine Umweltspur auf der langen Verbindung vom Werstener Kreuz über die Corneliusstraße bis in die Innenstadt zur Kaiserstraße.

Für Radfahrende die gute Nachricht, auf der Klever Straße soll nun eine Protected Bike Lane von der Cecilienallee bis zur Eulerstraße entstehen.

Die Alternative dazu wären Dieselfahrverbote, dies sollte man sich immer vergegenwärtigen.

Diese aufgeführten vier wichtigen großen Schritte machen aber noch keine Verkehrswende aus.

In der Stadt müssen wir den Öffentlichen Personennahverkehr so attraktiv gestalten, dass PKW-Nutzende bald sagen:
"Hey, jetzt lohnt es sich, den PKW in der Garage zu lassen!"
Da möchte ich gerne überzeugen und nicht verteiben. Vor dem Hintergrund, dass viele PKWs auf einer nur unter 5km kurzen Strecke quer durch die Stadt genutzt werden, ist ebenso ein Fokus auf den Radverkehr zu richten.

Für die Verkehrswende haben wir bereits eine Menge angestoßen. Bei der Stadtverwaltung sind durch uns Grüne und der Ampel-Kooperation im Rat unlängst angeregt und in Bearbeitung:

+ Beschleunigung des ÖPNV
+ Verbesserungen für den Radverkehr, insbesondere Ausbau von Radwegen (Das Radhauptnetz Düsseldorf!) und Schaffung von Radabstellanlagen
+ Förderung der Elektromobilität
+ Umsetzung von Mobilstationen

Vier Beispiele von einer Fülle an Maßnahmen die auf den Weg gebracht sind, die letztendlich ein großes Ziel haben:

Die Luftreinhaltung und damit Verbesserung der Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürgen - heißt Gesundheit.

09.01.2019
Grüne PM zum Ordnugns- und Verkehrsausschuss Thema Umweltspuren:

UMWELTSPUREN, RADWEG KAISERSTRAßE UND ERSTE „PROTECTED BIKE LANE“

GRÜNE: ECHTE CHANCE FÜR DIE VERKEHRSWENDE

"Die Verkehrspolitik in Düsseldorf wandelt sich trotz großer Widerstände und Beharrungskräfte", kommentiert Dietmar Wolf, GRÜNER Ratsherr die Themen im Verkehrsausschuss heute. "Umweltspuren auf zentralen Verkehrsachsen, Radwege auf der Kaiserstraße und eine ‚Protected Bike Lane‘ auf der Klever Straße wären noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Düsseldorf nimmt die Verkehrswende jetzt ernst".

Wichtig für die Gestaltung der zukünftigen Mobilität ist aus Sicht der GRÜNEN ein mutiges aber gleichzeitig testendes und kritisches Vorgehen. Wolf: "Niemand kann behaupten, für jede Straße, für jede Herausforderung mit 100 prozentiger Sicherheit die richtigen Lösungen zu haben. Daher sind Pilotversuche und vorläufige Markierungen genau der richtige Ansatz. Wir gehen große Schritte – aber wir können sie auch noch verbessern und weiterentwickeln, bevor viel Geld in Asphalt und Beton fließt".

„Wir möchten Bürger*innen und Pendler*innen gewinnen, vom PKW auf den ÖPNV und das Rad umzusteigen. Dazu bringen wir eine Fülle von Maßnahmen wie das Radhauptnetz auf den Weg. So wird die Verkehrswende attraktiv“, erklärt Wolf abschließend.

25.12.2018
Frohe Weihnachten und für 2019
Friede, Freude und Freiheit.

13.12.2018
Nachrichten aus der Haushaltssitzung des Rats heute:
1. Heute mit leichten Änderungen endlich beschlossen, der Bedarfsbeschluss zu Maßnahmen im Radhauptnetz mit vorläufigen Gesamtkosten für ganze 27.200.000,00 Euro in 2019 und Folgejahren. Das Radhauptnetz kommt!
2. Heute ein feiner Antrag von uns zusammen mit der Ampel, Stelle für die Off-Szene. Die Verwaltung ist nun beauftragt, eine solche Stelle zur Beratung und mehr bei der Kulturamt einzurichten. Plus Geld für Sachmittel...

Zwei von vielen Anträgen heute...


08.12.2018
Kommunikation, in Sachen Fahrradständer rudert OB Geisel zurück, man beruft sich laut RP auf eine Kommunikationspanne. Dabei ist es so einfach, vorher sprechen sprechen sprechen...
Die Grünen zeigten sich sehr erschrocken, als die FDP zu dem Bedarfsbeschluss 27 Mill € für das Radhauptnetz in der letzten Ratssitzung Beratungsbedarf anmeldete. Doch man sprach intensiv miteinander und nun hat man aus meiner Sicht einen gelungenen Kompromiss gefunden. Miteinander sprechen vereinfacht vieles.
OB Geisel hat sich korrigiert, nun ist wohl wieder alles gut. Doch ein Grummeln bleibt zurück. Vorerst.

07.12.2018
Fast 470 gesuchte Neonazis untergetaucht, davon 100 Rechtsextreme wegen Gewalttaten,

klick: Tagesschau Audio

04.12.2018
Auch das ist Standortstärkung für den Einzelhandel:

Zum deutsch-französischen Vorschlag einer Steuer für Digitalkonzerne erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:
„Die ständige Blockadehaltung Deutschlands erweist der Europäischen Union einen Bärendienst. Bei dem deutsch-französischen Vorschlag handelt es sich um eine Digitalsteuer light, da nur noch Online-Werbeerlöse besteuert werden. Die Steuer für Digitalkonzerne wird zudem faktisch frühestens im Jahr 2021 kommen. Wenn überhaupt. Damit entgehen der Europäischen Union weitere wichtige Jahre, in denen sie für mehr Steuergerechtigkeit und Einnahmen für wichtige Investitionen hätte sorgen können. Olaf Scholz und die Bundesregierung sollten dafür eintreten, die Steuer für Digitalkonzerne kurzfristig und umfassend einzuführen. Eine Steuer, die endlich das Problem anpacken würde, dass Google, Amazon und Co. immer noch viel weniger Steuern zahlen, als die Buchhändlerin um die Ecke, die mit ihnen im direkten Wettbewerb steht.“

Quelle: Pressestelle BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag

20.11.2018
Heute gab es das 19. Bürgerforum der Bezirksvertretung 3, diesmal zum Thema Klimaschutz und Klimaanpassung. Stefan Küper von german watch, Elke Cardeneo und Stefan Wenzel aus dem Düsseldorfer Umweltamt gaben Impulsreferate.
Es ist nicht immer so, doch diesmal zeigten sich die Gäste in ihren Wortbeiträgen sehr emotional und engagiert. Schnell klärten sich Schwächen in Gebäudesanierungen, Verkehr (dessen CO²-Anteil in Düsseldorf von 23 auf 28% stieg), Erneuerbare Energieen und viel mehr auf. Auf die Ursachen des Klimawandels brauche ich jetzt glaube ich nicht eingehen. Stefan Küper dokumentierte auf einer Folie, seit 800.000 Jahren war der CO²-Anteil in unserer Atmosphäre noch nie so hoch wie heute.

Als die große Bremserin in Sachen Klimaschutz definierte man schnell die Handlungsarmut und Lobbiegläubigkeit der schwachen CDU/CSU/SPD-Bundesregierung.
Ich hielt mich zurück, sonst wäre dies in eine Wahlveranstaltung der GRÜNEN umgeschlagen, doch dies geziemt sich nicht für einen stellv. Bezirksbürgermeister auf einer BV3-Veranstaltung. Zudem haben bei unseren Foren Bürgerinnen und Bürger das Wort.
Die in Wörter gefassten Forderungen kamen auch, ÖPNV-Förderung, Radverkehrsförderung, Gebäudesanierungen, Mobilitätskonzepte, Solarförderungen und viel viel mehr.
Bemerkenswert fand ich dabei die Rufe weniger nach Verboten und Einschränkungen, sondern für Aufklärung und für eigenes Engagement zum höchst eigenem Wohl.

Mein persönliches Fazit des Abends, viele erkannten und sagten:
Klimaschutz ist eigene Lebensqualität!
Und das machte mir Mut.

18.11.2018
„So nah dran!“ Waren Kommentare von erschreckten Passantinnen und Passanten am Samstag, dem 17.11.2018 auf dem Düsseldorfer Fürstenwall. Was sie erlebten war der Marsch von circa 400 zum Teil gewaltbereiter Rechtsaussen vom Apolloplatz über den Fürstenwall, Kronprinzenstraße und zurück via Reichsstraße zum Apolloplatz. Die Bürger*innen nahmen den Umzug als Bedrohung wahr und das sollte es wohl auch sein. Die zumeist in schwarz gekleideten Teilnehmenden waren verschiedenen Gruppen, so z.B. Hooligans, Patrioten NRW, sog. Identitären u.v.m. zuzuordnen. Die Gewaltbereitschaft wurde durch die Körperverletzung eines ins Krankenhaus eingelieferten Gegendemonstranten durch einen Garather Holligan in die Tat umgesetzt.
Das Bündnis Düsseldorf stellt sich quer rief zur Gegendemonstration auf, Düsseldorfer*innen&Bilker Grüne, Landessprecherin Mona Neubaur und viele der Junge Grüne Düsseldorf beteiligten sich.

Nach einer finalen Kundgebung gegen den UN-Migrationspakt war der rechte Spuk vorbei. Doch der Spuk ist nicht vorbei. Er ist da. Engagiert Euch gegen Rassismus, gegen Antisemintismus, zeigt Zivilcourage gegen rechte Sprüche und Äußerugnen in Straßenbahnen, Bussen und überall anderswo.
#Wirsindmehr

Klick youtube.de AUFSTEHEN!
Dietmar Wolf



Info: Die Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts der Düsseldorfer Grünen trifft sich bereits am 27.11.2018 um 19.00 Uhr.
Mehr Infos klick: Zur AG gegen Rechts


11.11.2018

Kein Platz für Rassist*innen, am 17.11.2018 plant ein Bündnis rund um die „Patrioten NRW“ eine Kundgebung auf dem Apolloplatz am Landtag. Angesichts des massenhaften Sterbens im Mittelmeer, der ausgesetzten Seenotrettung und der Menschenjagd von Chemnitz ist der rassistische Protest noch unerträglicher geworden. Wir werden uns diesem Rechtsruck entgegenstellen.

Samstag, 17.11.2018 ab 13.00 Uhr Apolloplatz Düsseldorf

Quelle und alle Infos beim organisierenden Bündnis Düsseldorf stellt sich quer


04.11.2018
Hand in Hand für Zusammenhalt. hand-in-hand-fuer-zusammenhalt-in-ratingen-lintorf
Unter diesem Motto trafen sich weit mehr als erwartet, nämlich nahezu 2.000 Menschen auf der Speestraße in Lintorf um ein Zeichen gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Nach dem interreligiösen Friedensgebet in der Ev. Kirche bildete sich eine Menschenkette zur Bühne auf der Speestraße nahe dem am vergangenen Sonntag beschmierten Ladenlokal. Die hohe Zahl an Teilnehmenden ließ auf der anderen Straßenseite eine zweite Kette entstehen. Viele folgten dem Aufruf und brachten Kerzen mit. Vereine, Verbände, Werbegemeinschaft(!), Landrat und Bürgermeister waren mit Vertreter*innen der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik von CDU, SPD und GRÜNEN mitten drin.
Von grüner Seite konnte ich Landesvorsitzende Mona Neubaur, Stefan Engsfeld MdL, Birgit Sieger AG gegen Rechts, Mareike Wingerath OV-Vorsitzende Ratingen, Hermann Pöhling Fraktionsvorsitzender Ratingen, Barbara Esser Ratsmitglied, Elizabeth Yeboah Ratsmitglied, Ute Meier, Jochen Petzschmann Grüner Friedensaktivist, Piet Hülsmann Grüner Kreisverband Mettmann, Abdul Ghafoor und Alexander Wirth sichten.

Zur Kundgebung standen Juden, Muslime und Christen Zusammen auf der Bühne. Nahezu 2.000 Menschen setzten sich mit ihrer Anwesenheit in Ratingen-Lintorf für die Demokratie ein, verurteilten Fremdenhass und Rechtspopulismus. Sie zeigten damit deutlich
#WIRSINDMEHR

30.10.2018
Ich weiss, iss was älter, bin ich auch, das kam mir gerade in den Sinn. Deshalb aus aktuellem Anlass:

BAP: Arsch huh, Zäng ussenander
Text
und jetzt
Mitsingen

Zivilcourage&Aufstehen kann auch Spaß machen.

Hey, wer neue Songs neuer Bands gegen Rechts kennt bitte mailen, MERCI!

29.10.2018
Zwei tolle Erfolge in den Landtagswahlen Bayern und Hessen, die einen bestärken, sich weiterhin für eine sozialere und ökologischere Gemeinschaft einzusetzen.

28.10.2018
Unfassbar die Schmiererei "Juden" an einem Schaufenster in Ratingen-Lintorf. Erfahren einen Tag nach Pittsburgh.

27.10.2018
Literaturempfehlung. Michael Bergmann "Die Teilacher", dtv, ISBN 978-3-423-14030-0
Gerade ausgelesen und dann von Pittsburgh erfahren.

Veranstaltungstipp dazu:
Filmvorführung „Blut muss fliessen“. Zitat von der Homepage GRÜNE DÜSSELDORF:
"In Zeiten, in denen jüdische Mitbürger und Migrant*innen angegriffen werden sowie rechte Tendenzen im erschreckenden Maße zunehmen, ist es Zeit, sich hiermit auseinanderzusetzen und Flagge zu zeigen. Die AG gegen Rechts zeigt den Film „Blut muss fliessen“ Der Journalist Thomas Kuban drehte verdeckt in der rechten Szene, es geht um Einblicke in die rechte Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt.

Wir haben den Regisseur des Films Herrn Peter Ohlendorf zu Gast. Er wird in den Film einführen und anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen. Wir freuen uns auf Euch.
Ort und Zeit: Bambi Düsseldorf, Klosterstr. 78 in 40211 Düsseldorf – 19.00 Uhr am 15.11.2018. Eintritt frei."

Eine Veranstaltung der AG Gegen Rechts, Kreisverband Grüne Düsseldorf

24.10.2018
Heute mal das Zitat einer PM aus dem Bundestag:

Bundesregierung muss EU-Vorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll unterstützen.
Zur heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments über den Richtlinienvorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:
Der EU-Vorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll ist ein Schritt in die richtige Richtung. Während die Bundesregierung beim Thema Plastikmüll völlig untätig ist, wird in Europa gehandelt.
In der letzten Zeit hat die Bundesregierung ambitionierte Umweltgesetzgebung aus Brüssel viel zu oft ausgebremst und verwässert. Das darf dieses Mal nicht passieren. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass Plastikmüll in Europa rasch und deutlich reduziert wird.
Dazu gehören ein komplettes Verbot von absichtlich hinzugesetztem Mikroplastik bis 2020 und eine Ausweitung der Verbotsliste für Einweg-Plastik, etwa um Produkte aus der Industrie und der Baubranche.

Klick auch meine Videos Plastik I bis III", Plastik, die Seuche unserer Zeit.

14.10.2018

Der Anfang war viel versprechend. Am Donnerstag, dem 11.10.2018 schien uns die Sonne. Sonne macht bei open air Veranstaltungen eben 50% aus. So besuchten viele Interessierte an diesem Abend die Friedrichstraße Düsseldorf und nahmen regen Anteil.
Die Veranstalter und Teilnehmenden war richtig zufrieden und werteten den Abend als den richtigen Auftakt für mehr. Und daran werden wir jetzt arbeiten.

08.10.2018

Aktualisiert:
DIE FRIEDRICHS, Dein Abend auf der Friedrichstraße Donnerstag 11.10.2018 von 18.00 bis 22.00 Uhr der

Initiative Anrainer DIE FRIEDRICHStrasse Düsseldorf
Gute Lektüre!


23.09.2018

An einem verregneten Sonntagnachmittag in Düsseldorf passierte

DAS!


19.09.2018

Klick YouTube-Video zur Friedrichstraße Düsseldorf:
DIE FRIEDRICHS, Dein Abend auf der Friedrichstraße am 11.10.2018 von 18.00 bis 22.00 Uhr
...mit vielleicht bekannter Stimme?

10.09.2018

Online:
DIE FRIEDRICHS, Dein Abend auf der Friedrichstraße Donnerstag 11.10.2018 von 18.00 bis 22.00 Uhr der

Initiative Anrainer DIE FRIEDRICHStrasse Düsseldorf
Gute Lektüre!


08.09.2018

Mein neues YouTube-Video #Wirsindmehr zu Chemnitz und überhaupt der rechten Szene in Deutschland und Europa.
Engagiert Euch, gebt Rechten keine Chance!

04.09.2018

Neues YouTube-Video zur Demo am 31.08.2018 auf der #Corneliusstraße #Düsseldorf zur Luftreinhaltung mit einer
Umweltspur für Rad&Bus
Veranstalter: ADFC, BUND und VCD

31.08.2018

Ein neues YouTube-Video, mit Plastik III entsteht bei mir eine Themenreihe Plastik.

30.08.2018

Aller Anfang ist...
Neu online und in der Entwicklung:

DIE FRIEDRICHS
Initiative Anrainer DIE FRIEDRICHSstraße

20.08.2018

Mein neues Video zum Breitensport-Thema Jedermann-Rennen ist online:

Der grüne Wolf unterstützt Jedermann-Rennen in Düsseldorf

10.08.2018

Der erste Aufschlag zum Artikel Mit dem Rad nach Chablis und entlang des Canal de Nivernais, meinem Sommer-Radurlaub 2018 ist fertig.

Viel Spaß beim Lesen, am besten mit einem Gläschen Chablis...



08.08.2018

Anton Hofreiter in seiner heutigen Pressemitteilung. Dem ist nichts hinzuzufügen:

„Noch ist es nicht zu spät, das Ruder herumzureißen, um die Erhitzung unserer Welt auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.
Doch trotz der deutlichen Warnung der Forscher stellt die Bundesregierung weiterhin klimaschädliche Profite über den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Die Bundesregierung ignoriert die Erkenntnisse und eindringlichen Warnungen der Wissenschaft, wenn sie bei CO2-Grenzwerten im Verkehrssektor oder beim Kohleausstieg noch immer kurzfristigen finanziellen Interessen der Lobbys den Vorrang vor Klimaschutz gibt.
Damit Dürren, Hitzewellen und andere Extremwetterereignisse nicht zum Normalfall werden, muss die Bundesregierung endlich umsteuern. Die Klimakrise bedroht nicht nur ferne Inselstaaten sondern auch unsere Heimat. Sie verändert unser Land und den Planeten und zerstört schon heute zunehmend Lebensräume. Jetzt ist die Zeit für ein funktionierendes Klimaschutzgesetz, einen raschen Kohleausstieg, eine ökologische Verkehrswende und einen wirksamen CO2-Preis.“

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Bundestag, zur Warnung renommierter Klimaforscher vor der Entstehung einer #Heißzeit.



12.07.2018

EU: Abgaswerte verschärfen!

#EUabgaswerte

eu-abgaswerte-verschaerfen

Meine Petition über change.org an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags.

Kernaussagen:

Katalysatoren sind keine freiwillige Einrichtung der Automobilindustrie.

Die EU macht sich einen verdammt leichten Fuß. Sie könnte viel mehr.

Forderung:

Die Bundesregierung ist aufgerufen, sich bei der EU für eine europaweit deutlich verschärfte Abgasregelung einzusetzen.

#abgaswerteverschärfen #abgaswerte

Die Begründung und Vorteile:

Wir Grüne stehen für die Verkehrswende - jetzt. Doch beim Motorisierten Verkehr kann man den Verbrennungsmotor (noch) nicht außer acht lassen. Die Kommunen stehen vor einem Problem. Die EU verpflichtet sie zur Luftreinhaltung - und ich bin froh über die erfolgreichen Klagen der Umwelthilfe.

Eine Kommune hat keinen Einfluss auf den Ausstoß von Abgasen aus Motoren. Sie hat als einzige Möglichkeit, sog. "Verkehrslenkende Maßnahmen" durchzuführen, was in Düsseldorf unlängst z.B. auf der Corneliusstraße bzw. innerhalb des sogenannten Lastrings geschah. Dort bestehen somit bereits Fahrverbote - für LKW. Weitere Fahrverbote für PKW bestehen in Städten durch Umweltzonen. Zahlen belegen, die grüne Plakette für Dieselautos reicht nicht aus.
Unsere Grüne Forderung: Als kurzfristige Maßnahmen helfen nur dringend notwendige Nachrüstungen wie AddBlue, eine Blaue Plakette und weitere Sperrungen.
Informationen und Stichworte: Mehr zu Forschung, Industrie und Luftqualität/NOX/CO² klick:

change.org petition


Bitte unterzeichnen und in socialmedia wie FACEBOOK und mehr unterstützen und bitte

TEILEN... TEILEN... TEILEN. MERCI!






Facebook Aktion 05.07.2018:

DUS4trees

#DUS4trees #BaumDurst #BäumeWässern

In der trockenen Hitzeperiode leiden ganz besonders unsere ohnehin schon angegriffenen Straßenbäume. Selbst wenn es jetzt einmal regnen sollte, reiche das Regenwasser nicht aus, sagen Fachleute. Das Düsseldorfer Gartenamt unterstreicht: "Einmal wöchentlich 6 Eimer Wasser auf eine Baumscheibe."

CHALLENGE: Also, macht bitte mit! Gießt selbst die Bäume - in Eurer Straße vor Eurer Haustür. Macht Selfies, habt Spaß dabei und freut Euch über die Sauerstoffspender in Eurer Stadt. Ende der Sommerferien schauen wir mal, was da so alles dabei rumgekommen ist. Und übrigens, Bäume kann man auch außerhalb Düsseldorfs gießen...

#DUS4trees #BaumDurst #BäumeWässern #Klimaanpassung #coolcity #greencity #dergrünewolf

PS. Der Hintergrund ist ernst. Lest mal den ersten Satz aus dem Düsseldorfer Klimaanpassungskonzept von 2016/2017: "Der Klimawandel und seine Folgen sind bereits heute in Düsseldorf spürbar. Die Stadt muss sich darauf einstellen, dass in Zukunft intensivere Hitzeperioden, längere Trockenphasen sowie häufigere Extremwetterereignisse [...] auf sie zukommen werden."


29.06.2018

Geht doch!

Da kochten die Emotionen noch einmal so richtig hoch, als GRÜNE mit Cdu im Schlepptau sich gegen das eine(!) Konzert aussprachen. Jesus! Aber nur kurz, denn alsbald tickerte die Nachricht, Ed Sheeran spielt auf Schalke, nicht Fußball, sondern zwei Konzerte in Folge, die uralte Forderung war 2 x ESPRIT-Arena. Geht also doch?

Nun stehen Brill und Geisel ziemlich düpiert da. Die Frage bleibt offen: Wer hat wen wann an der Nase herumgeführt?
Die Antwort ist müßig, die Messe ist gelesen.
Zeit, sich ums Tagesgeschäft zu kümmern.

Eh. Ein kleines Ding bleibt übrig. Ich bin verdammt froh, dass wir GRÜNE uns nicht von den unverschämten Drohungen haben ins sprichwörtliche Boxhorn jagen lassen. Und Scorpio kann zukünftig meinetwegen sehr gerne einen ganz großen weiten Bogen um Düsseldorf machen. Wenn die nochmal was wollen, dann müssen sie erst einmal anständig fragen. Sooo interessant ist Scorpi nun auch nicht und der Markt ist weit.
Partner agieren anders.





27.06.2018

Entschieden für eine Open-Air-Fläche!

In den beiden heutigen Sitzungen lehnte eine Mehrheit von CDU, Linken und uns GRÜNEN mit 12:7 Stimmen die Vorlage zum Konzert am 22.07.2018 ab.
Die Begründung: Keine Baumfällungen für nur ein einziges Konzert, keine regelrechte Bürgerbeteiligung.

Norbert Czerwinski sprach für dei GRÜNEN und stellte zudem Kommunikationsschwächen der Stadtspitze und Veranstaltenden fest. Fazit, das hätte alles viel früher und besser behandelt werden können und Ed Sheeran wäre am 22.07. in Düsseldorf.

Wir GRÜNE befürworten nach wie vor das, was wir schon im März gesagt haben, eine ordentliche Prüfung mit einem ordentlichen B-Plan-Verfahren zur Entwicklung einer Open-Air-Fläche auf dem Messegelände - für 2019 und Folgejahre.
>> Unter ökologischen, verkehrsrelevanten und sicherheitsrelevanten Aspekten - und mit 104 Bäumen.

Zum Nachlesen FAQ zum nun abgesagten Konzert und mein YouTube-Video dazu.





26.06.2018

Was kommt jetzt?

Wie geht es nun weiter? Am morgigen Mittwoch entscheidet der Düsseldorfer Planungsausschuss zum Ed-Sheeran-Konzert.

Bleibt die CDU bei ihrem Nein? Oder erhalten sie nun vom OB ein Angebot, dass sie nicht ablehnen können? Die Linke stimmt wohl weiterhin dagegen.

Doch was erfolgt nach einer Ablehnung im Ausschuss? Reicht der Veranstalter eine Klage ein?




25.06.2018

Grüne bleiben bei ihrer Ablehnung.

Erstaunlich sachlich erörterten die Düsseldorfer Grünen am heutigen Abend nochmals die einzelnen Aspekte zum umstrittenen Open-Air-Konzert am 22.07.2018 auf dem Messeparkplatz. Ergebnis: Die Grünen bleiben bei ihrem ersten Beschluss vom 28.May, heißt, wenn keine aneren umfallen, dann fallen auch die 104 Bäume nicht.

Klick: Presseerklärung

Wir Grüne - und auch ich - sprechen uns übrigens für eine Entwicklung des Geländes aus. Aber nur unter guter Vorbereitung mit allen Umwelt-, Sicherheits-, und Verkehrsaspekten sowie Bürgerbeteiligung die ich hier sehr vermisste.

Danke an alle, insbesondere der Baumschutzgruppe Düsseldorf, die sich für den Baumerhalt einsetzten!




25.06.2018

Zum Artikel in der heutigen Rheinischen Post mit den unverholenen Drohungen seitens Konzertbetreibenden gegen Düsseldorf:

Bluffen gehört zum Handwerk!

Ein Freund rief an und regte sich zum Glück maßvoll über den Artikel und die offenen Drohungen auf. Hier mein darauf folgender Monolog:

Würdest Du Dich derartigen unverholenen Drohungen beugen?
Ich nicht.
Würdest Du immer einen Bogen um die finanzstarke sechsgrößte Stadt Deutschlands und ihrem Markt machen?
Ich nicht.
40 bis 50 mal im Jahr Geld verdienen einfach auslassen, weil beleidigt?
Ich nicht.
Dich mit Mitbewerbern solidarisch erklären und selbst auf eine derartige Zahl von Konzerten und ihren Einnahmen verzichten?

Ein alter Boss von mir sagte einmal ganz richtig:
"Bluffen gehört zum Handwerk."



17.06.2018

Geschwindigkeitsreduzierung Münchener Straße

Über die Rheinische Post gingen uns in der Bezirksvertretung 3 Bürgerproteste von Anwohner*innen auf der Himmelgeister Straße über hohen Lärm - besonders nachts - von der nahen Münchener Straße ein.
In der am 05.07.2018 kommenden Sitzung der BV3 beantragen wir GRÜNE die Prüfung einer Reduzierung von 100 auf 80 km/h auf diesem Abschnitt der L 239.

Schaun wir doch mal, was die Autolobby von SPD und CDU dazu meinen.
Mein VIDEO dazu, hört mal rein.




16.06.2018

Ed und kein Ende - Entscheidung verschoben - neuer Termin 27.06.2018

Die für den 13.06.2018 angesetzte Sondersitzung des Düsseldorfer Planungsausschusses ist von OB Thomas Geisel abgesetzt worden. Hintergrund, zuerst die Düsseldorfer GRÜNEN und dann auch die CDU-Ratsfraktion entschieden sich, den Verwaltungsvorlagen zu dem Open-Air-Konzert am 22.07. mit Ed Sheeran nicht zuzustimmen.

Nun will die Verwaltung nachlegen und am neu anberaumten Sitzungstermin 27.06.2018 (öffentlich!) einen neuen Satz Vorlagen einbringen. In der Hoffnung, zumindest eine Fraktion noch zu überzeugen.




15.06.2018

Tempo 50 auf dem Südring

Am Mittwoch dem 20.06.2018 steht dem Ordnungs- und Verkehrsauschuss eine sehr interessante Beschlussvorlage ins Haus. Nach dem im März 2017 eingerichteten Probeversuch ist nun auch die Verwaltung überzeugt, dass eine Tempo 50 Regelung auf dem Südring zwischen Völklinger Straße bis zur Münchener Straße hin niederige Unfallzahlen sowie geringere Lärmemmissionen bringt.
Ab 2019 soll Tempo 50 mit angepassten Ampelschaltungen eingerichtet werden, was insbesondere die Anwohner*innen der Anlliegerstraßen erfreuen wird.

Der nächste Vorteil liegt auf der Hand, niederige Geschwindigkeit ist auch gleich weniger Abgase ist gleich bessere Luftreinhaltung.
Und sogar die Pendler*innen haben etwas davon, die verringerte Geschwindigkeit bringt Wissenschaftlern zu Folge einen besseren Fahrzeugdurchfluss. Immerhin.
Und 2020/2021 kommt der Regiohalt Bilk für die RE aus MG und NE, da wird das Umsteigen in die Wehrhahnlinie und das abendliche Bummeln auf der Friedrichstraße attraktiver.

Das Problem wird weiterhin der steigende Schwerlastverkehr sein, zumindest den "Durchreiseverkehr" von den Autobahnen A52 und A57 zur A46 sollte unterbunden werden.




PM Grüne Ratsfraktion Düsseldorf vom 28.05.2018

Kritik an Kommunikation und Verfahren zum Openair-Gelände

GRÜNE lehnen Ausnahmegenehmigung für nur ein Konzert ab.

Die Fraktionsversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Düsseldorf hat heute (Montag) die angekündigte Vorlage zur Genehmigung des geplanten Openair-Geländes auf den Messeparkplätzen beraten. Die Dezernentinnen Cornelia Zusche und Helga Stulgies stellten den aktuellen Stand der Prüfung und die Eckpunkte der kommenden Vorlage dar.

Norbert Czerwinski, Fraktionssprecher: „Nach wie vor liegen der Verwaltung noch nicht alle erforderlichen Unterlagen vor. Klar ist hingegen, dass die Entscheidung zum Openair-Gelände am 13. Juni nur eine Ausnahmegenehmigung für das Konzert von Ed Sheeran umfassen wird. Die Diskussion und Abstimmung in unserer Fraktionsversammlung hat eindeutig gezeigt, dass wir dieses Vorgehen ablehnen. Der Aufwand, insbesondere die über 100 zu fällenden Bäume, ist unverhältnismäßig für nur ein Konzert". Die GRÜNEN betonen, dass dies keine Ablehnung von Großkonzerten und anderen Events in Düsseldorf ist. Der Blick auf den Tourplan von Ed Sheeran zeigt auch, dass er an fast allen Stationen mehrere Konzerte in Stadien spielt, beispielsweise in München, Amsterdam, Zürich, London und Paris.

„Die Genehmigung eines neuen Konzertgeländes für über 80.000 Zuschauer*innen erfordert große Sorgfalt. Wir sind sicher, dass die Fachverwaltung gewissenhaft arbeitet. Aber dass die Vorlage zu einer solch großen Genehmigung zwei Wochen vor der Entscheidung noch nicht vorliegt, zeigt unter welchem Zeitdruck hier gearbeitet werden muss. Der Oberbürgermeister trägt als Chef der Verwaltung hier eine besondere Verantwortung", erläutert Angela Hebeler, Fraktionssprecherin. Eine grundsätzliche Planung und Entscheidung über eine Änderung des Bebauungsplans könnte wesentlich transparenter erfolgen und alle Fragen der langfristigen Nutzung, der Verkehrs- und Sicherheitskonzepte und der ökologischen Auswirkungen klären. Hebeler: „Wir unterstützen die Neuausrichtung der DCSE und die Bemühungen, mehr Konzerte und Events nach Düsseldorf zu holen. Dafür sind aber eine bessere Kommunikation und eine sorgfältigere Planung gefordert".




16.05.2018

Keine Fällungen!

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Es ist total symphatisch, bekannte Künstlerinnen und Künstler nach Düsseldorf zu holen. Doch für das angedachte Großkonzert am 22.07.2018 mit Ed Sheeran sollen auf dem Düsseldorfer Messeparkplatz 100 Bäume gefällt werden.
Es gibt Alternativen. Die Fläche könnte kleiner geplant werden, dann kommen vielleicht nur 60.000 Besucher. Auch gut. Und nebenan steht die unausgelastete und nach wie vor Schulden bringende Arena. Dort drin könnte man spielend eine "Stadium-Tour" mehrere Tage hintereinander performen. Wieviele Zuschauer wären es dann?

Im Kommunalwahlkampf 2014 verteilte ich in meinem Wahlkreis meine Postkarte "Als Baum würde ich Grün wählen". Der Kampf um Bäume ist mühseligst, das zeigen schon die Anstrengungen der BV und der Bürgerinitiative rund um die Bäume auf der Gustav-Poensgen-Straße und RRX. Dererlei Beispiele gibt es mehr.
Vor Wochen feierten wir den Beschluss zur Pflanzung von neuen Straßenbäumen auf der Suitbertusstraße, ein Erfolg der Grünen in der Bezirksvertretung 3.

Man kann alles ja nicht immer miteinander vergleichen. Ich wende mich entschieden gegen die angedachten Fällungen. 100 Bäume für ein oder auch zwei/drei Groß-Konzerte fällen, nein, das geht nicht. Das geht gar nicht.

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14.05.2018

Dear Ed Sheeran,

in your video "Perfect" you present yourself as Himmelgeister-Kastanieperson who cares about the environment. I’m just wondering if you are aware that for your concert in Duesseldorf, scheduled for the year 2018, about 100 trees will have to be cut down.

People here in the city would love to have you here and to enjoy your show. We are wondering, however, whether it would be possible to keep 100 trees alive and to have your show in our wonderful sports arena instead. Our Esprit arena (already hosting the European song contest in 2011) has enough space for tens of thousands of people and might be available for several nights in the row.

Be our guest, but please keep our trees alive! Your fans would thank you for this.

Kind regards,
Dietmar Wolf




Katalysatoren waren keine freiwillige Entscheidung der Autoindustrie!

D I E S E L

Aus dem aktuellen Anlass der heutigen Gerichtsverfahren (22.02. - vertagt auf 27.02.2018) meine ganz persönliche Meinung:

EU und Bundesregierung sind gefordert

Der Stadt Düsseldorf und ihren Bürger*innen sowie Gästen droht nach erfolgreichen Klagen der Deutschen Umwelthilfe ein Dieselfahrverbot für die Innenstadt.

Hintergrund, die EU verpflichtete die Kommunen zur Einhaltung maximaler Luftverschmutzungswerte.

Nun werden kurzfristige Lösungen verzweifelt gesucht. Dabei scheint es, verliert man den Blick auf das generelle Problem.

Die EU macht sich für meine Begriffe da einen verdammt schlanken Fuß, indem sie nur die Kommunen hart zur Luftreinhaltung verpflichtet.
Die Bundesregierung von CDU/CSU nebst Kollegin SPD steht dem nicht nach. Voran die Düsseldorfer Abgeordneten T.Jarzombeck und A.Rimkus, beide bis zur Wahl 2017 Mitglieder im Verkehrsausschuss des Bundestags.

Eine Kommune hat keinen Einfluss auf den Ausstoß von Abgasen aus Motoren, wie auch. Sie hat als einzige Möglichkeit, sog. "Verkehrslenkende Maßnahmen" durchzuführen, was unlängst z.B. auf der Corneliusstraße bzw. innerhalb des sogenannten Lastrings geschehen ist. Dort besteht bereit ein Fahrverbot - für LKW.
Weitere Fahrverbote bestehen durch die Umweltzone, doch die grüne Plakette für Dieselautos reicht nicht mehr aus. Als kurzristige Maßnahme helfen nur Nachrüstung, AddBlue und eine Blaue Plakette.

Katalysatoren waren keine freiwillige Entscheidung der Autoindustrie!

Direkt gefordert sehe ich die EU und damit ebenfalls direkt die Bundesregierung in der Pflicht, EU-weit der Automobilindustrie baldmöglichst sehr regide äußerst verschärfte Verordnungen/Regelungen zu den Abgasemmissionen neu zuzulassender KFZ zu schaffen.
Dies gilt selbstverständlich auch für Importe.

Die somit dann auf europäischer Ebene geschaffenen gleichen Wettbewerbsbedingungen ermöglichen der Autoindustrie - auch der deutschen - gesunde Quartalszahlen zu planen, wenn es ihr denn vor Jammerei gelingt.

Dies hat die Bundesregierung trotz der seit Jahren andauernden Dieseldiskussion schlichtweg verschlafen und schädigt somit die eigene Wirtschaft und Arbeitsplätze.

Von Gesundheitsschäden der Bürger*innen mal ganz zu schweigen.

"Das wäre mit Grünen nicht passiert." Schrieben Medien.

Ich bin froh, dass die Umwelthilfe die Klagen anstrengte und somit endlich für reichlich Bewegung in der Thematik sorgte.



Dietmar Wolf




Thema Umweltschutz 27.11.2017

Zur heutigen Glyphosat-Entscheidung der EU-Staaten erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:
„Die EU-Staaten sind vor Monsanto und Co eingeknickt. Das ist ein Schlag ins Gesicht der 1,3 Millionen Europäerinnen und Europäer, die den Glyphosat-Ausstieg gefordert haben. Die historische Chance, den Glyphosat-Ausstieg einzuleiten, wurde verspielt. Sollte Minister Schmidt der Zulassungsverlängerung ohne Abstimmung mit dem Umweltministerium zugestimmt haben, wäre das ein handfester Skandal. Die Union setzt sich mit brutaler Rücksichtslosigkeit über die Gesundheit der Menschen und den Umweltschutz hinweg. Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen und auf nationale Anwendungseinschränkungen drängen. Das dramatische Artensterben auf unseren Äckern muss gebremst, die Krebsgefahr ausgeschlossen werden.“

FAZIT: Wer Umweltschutz will muss GRÜN wählen.





Thema Jamaika II 25.11.2017

Im Bund passé - erst einmal?

Auswirkungen von schwarz/gelb ohne grünem "Korrektiv" siehe Landesregierung NRW.


Thema Jamaika 08.10.2017

Jamaika

Jamaica ist eine wunderschöne Insel mit vielen Gegensätzen.

Diese Gegensätze sehe ich auch in der von vielen bereits gepriesenen Jamaika-Koalition im Bund, dies alleine beim CSU-Verquehrsminister Dobrindt und der von seiner Partei geforderten Obergrenze für Flüchtende.

Doch nicht nur auf der CSU rumhacken, Lindner zeigt sich mit seiner Obergrenze - hier Erhöhung der Grenzwerte für Abgase in Europa - statt harten und damit übrigens für alle fairen Senkungen der Grenzwerte - keinen Deut besser.

Und mal ehrlich, wie soll der Kohleausstieg weiter gehen? Mit der CDU? Ah, ich lerne gerne dazu.

Atomwaffen liegen immer noch in Deutschland. Im Sommer war ich mit dem Grünen Bürgermeister Günter Karen-Jungen im Kontext der Mayors for Peace in Büchel (Eifel). Dort liegt eine unbekannte Anzahl von US-Sprengköpfen. Und bisher unterzeichnete die BRD den Vertrag der UNO nicht, bekannt sich eher zur NATO und damit zur atomaren Abschreckung.

Soziale Gerechtigkeit?

Ökosoziale Wirtschaft?

Gut. Die Verhandlungen beginnen erst nach der Niedersachsenwahl. Und miteinander sprechen ist richtig und Demokratie pur. Nur sehe ich bisher keinen direkten Ansatz, warum GRÜNE eine schwarzgelbe Majorität auf ihre Posten hebeln sollten.

Ich hoffe, es kommt zu einer Mitgliederumfrage bei den basisademokratischen GRÜNEN.
Meine Unterstützung hat Jamaika nicht.


Nachtrag I 26.10.2017

Nach Meinung von CDU/CSU-Politikern soll die BRD keine weiteren CO2-Einsparungen vornehmen. Statt dessen würde man versuchen, Regenwald in Südarmerika zu retten. Was für ein Quatsch.
Das CO2-Problem ist vor der Tür im eigenen Land an der Wurzel zu packen und nicht an Bäumen in Südarmerika.

CDU-Ministerpräsident Laschet suggeriert den wirtschaftlichen Zusammenbruch der Republik durch Erneuerbare Energieen. Was für ein Quatsch.

1. liebe angebliche "Wirtschafts"-CDU, arbeiten 10x soviel Beschäftigte - und das zunehmend - im Bereich der Erneuerbaren als - übrigens abnehmend - in der Kohle.

2. stehen GRÜNE für eine ökosoziale Wirtschaft, dazu gehört Ökostrom und auch eine funktionierende Industrie

Fazit:
CDU will die Luft abschalten
GRÜNE sagen: Raus aus der Kohle


Nachtrag II 27.10.2017

Die Verhandlungen zu Jamaika sind ins Stocken geraten, laufen aber weiter.
Zur eigenen Integrität insestierte ich heute intensiv bei BiBaBuZe. Dort will Hans sich nun um biologischen Jamaika-Rum bemühen.
Danke Hans.




Thema Bundestagswahl 24.09.2017

Gruseliges Ergebnis

Mit 8,9% im Bund und 10,03% in Düsseldorf haben die Grünen nach 2009 ihr zweitbestes Ergebnis bei Bundestagswahlen überhaupt "geholt". Ein kleiner Erfolg, über den ich mich sehr freue.
Leider nur ein kleiner Erfolg, denn die andere Seite der Medallie schockiert mit dem Abschneiden der rechtspopulistischen AfD in Deutschland. Da kann ich kein "Protestwählen" als Entschuldigung gelten lassen. Wer die AfD wählt, wählt Zeiten und ein altes Gedankengut, welches es aktuell wieder intensiv zu bekämpfen gilt.

gruene-bilk-mitglied-werden Ich lade Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich dagegen zu beteiligen. Sprechen Sie mich an oder klicken Sie Mitmachen!

Engagieren Sie sich bei den Grünen für eine offene und sozialgerechte Gesellschaft. Und das fängt in Ihrem Wohnquartier bzw. Stadtbezirk an.
Mitmachen!
Danke.




Zum Thema

D I E S E L

meine ganz persönliche Meinung:
Der Stadt Düsseldorf und ihren Bürger*innen sowie Gästen droht nach erfolgreichen Klagen der Deutschen Umwelthilfe ein Diesefahrverbot für die Innenstadt.
Die EU macht sich für meine Begriffe da einen sehr schlanken Fuß, indem sie nur die Kommunen hart zur Luftreinhaltung verpflichtet.
Die Bundesregierung von CDU/CSU nebst Kollegin SPD steht dem nicht nach.

Die Kommune, hier die Stadt Düsseldorf, kann direkt keine Abgasemmissionen von Kraftfahrzeugen beeinflussen. Sie hat als einzige Möglichkeit, sog. "Verkehrslenkende Maßnahmen" durchzuführen, was unlängst z.B. auf der Corneliusstraße bzw. innerhalb des Lastrings geschehen ist. Dort besteht bereit ein Fahrverbot - für LKW.

Direkt gefordert sehe ich die EU und damit direkt verbunden die Bundesregierung, wir haben nun zum Glück Bundestagswahl, EU-weit baldmöglichst sehr regide äußerst verschärfte Verordnungen/Regelungen zu den Abgasemmissionen zu schaffen.
Dies gilt selbstverständlich auch für Importe.

Die somit dann auf europäischer Ebene geschaffenen gleichen Wettbewerbsbedingungen ermöglichen der Autoindustrie - auch der deutschen - gesunde Quartalszahlen zu planen, wenn es denn vor Jammerei gelingt.

Dies hat die Bundesregierung trotz der seit Jahren andauernden Dieseldiskussion schlichtweg verschlafen und schädigt somit die eigene Wirtschaft und Arbeitsplätze.

Von Gesundheitsschäden der Bürger*innen mal ganz zu schweigen.

Was derzeit in Berlin versucht wird, ist doch auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein - oder, es wird dort eine neue Art der Verhüllung des Bundestagsgebäudes (Reichstag) angedacht. Wie dem auch sei,

"Das wäre mit Grünen nicht passiert." Schrieben Medien, deshalb

Ich hoffe, ich war jetzt nicht allzu polemisch, doch solche Worte wie 'Sorry, Europe first Mr. Trump' bei den Importen zucken noch immer...
Dietmar Wolf, der grüne Wolf für Düsseldorf

Weiter zum Thema

D I E S E L II

Luftverschmutzung begegnen mit

  • Ausbau des ÖPNV
  • preiswerte Gestaltung des ÖPNV
  • Mehr E-Mobilität im ÖPNV (z.B O-Busse)
  • Mehr E-Mobilität im MIV (Motorisierter Individual Verkehr, sonst = MIEF)
  • Ladeinfrastuktur für E-Mobilität KFZ & Rad
  • weiterer Ausbau des Radwegenetzes in Düsseldorf mit
  • a) Radschnellwegen
  • b) Radhauptnetz
  • c) Bezirksradwegen
  • Intelligente Citylogistik

und da sind wir GRÜNE seit Jahren dran. Noch ist nicht allzuviel zu sehen an Neuerungen, aber nach Friedrichstraße, Elisabethstraße, Kasernen- und Breite Straße kommen bald die Klever Straße, Ulmenstrraße und mehr zu breiten Radstreifen gem. des Radhauptnetzes. Innerhalb unserer derzeitigen Ampelkooperation in Düsseldorf mit Grünen, SPD & FDP nimmt der Radverkehr einen hohen Stellwert ein. Und man schaue:

Aber es kommt! Noch nicht gewusst? Klick hier die Übersicht des derzeitigen Planungsstandes zum
Radhauptnetz Düsseldorf.

E-Mobilität kann nur eine Zwischenlösung sein, dennoch müssen wir uns ihr mit der Schaffung von Ladeinfrakstruktur stellen. "Ich möchte nicht, dass beim Nachbarn das Licht ausgeht, wenn in unserer Garage zehn KFZ an die Ladestationen gehen." sagte jüngst der Leiter eines Centers zu mir. Recht hat er.

Viele Aufgaben. Viel zu tun. Interesse am Mitmachen? Rufen Sie mich an.



#dergrünewolf