Dietmar Wolf, der grüne Wolf für Düsseldorf

Blog Der grüne Wolf für Düsseldorf


Aktuelles zu Themen und Ereignissen




Katalysatoren waren keine freiwillige Entscheidung der Autoindustrie!

D I E S E L

Aus dem aktuellen Anlass der heutigen Gerichtsverfahren (22.02. - vertagt auf 27.02.2018) meine ganz persönliche Meinung:

EU und Bundesregierung sind gefordert

Der Stadt Düsseldorf und ihren Bürger*innen sowie Gästen droht nach erfolgreichen Klagen der Deutschen Umwelthilfe ein Dieselfahrverbot für die Innenstadt.

Hintergrund, die EU verpflichtete die Kommunen zur Einhaltung maximaler Luftverschmutzungswerte.

Nun werden kurzfristige Lösungen verzweifelt gesucht. Dabei scheint es, verliert man den Blick auf das generelle Problem.

Die EU macht sich für meine Begriffe da einen verdammt schlanken Fuß, indem sie nur die Kommunen hart zur Luftreinhaltung verpflichtet.
Die Bundesregierung von CDU/CSU nebst Kollegin SPD steht dem nicht nach. Voran die Düsseldorfer Abgeordneten T.Jarzombeck und A.Rimkus, beide bis zur Wahl 2017 Mitglieder im Verkehrsausschuss des Bundestags.

Eine Kommune hat keinen Einfluss auf den Ausstoß von Abgasen aus Motoren, wie auch. Sie hat als einzige Möglichkeit, sog. "Verkehrslenkende Maßnahmen" durchzuführen, was unlängst z.B. auf der Corneliusstraße bzw. innerhalb des sogenannten Lastrings geschehen ist. Dort besteht bereit ein Fahrverbot - für LKW.
Weitere Fahrverbote bestehen durch die Umweltzone, doch die grüne Plakette für Dieselautos reicht nicht mehr aus. Als kurzristige Maßnahme helfen nur Nachrüstung, AddBlue und eine Blaue Plakette.

Katalysatoren waren keine freiwillige Entscheidung der Autoindustrie!

Direkt gefordert sehe ich die EU und damit ebenfalls direkt die Bundesregierung in der Pflicht, EU-weit der Automobilindustrie baldmöglichst sehr regide äußerst verschärfte Verordnungen/Regelungen zu den Abgasemmissionen neu zuzulassender KFZ zu schaffen.
Dies gilt selbstverständlich auch für Importe.

Die somit dann auf europäischer Ebene geschaffenen gleichen Wettbewerbsbedingungen ermöglichen der Autoindustrie - auch der deutschen - gesunde Quartalszahlen zu planen, wenn es ihr denn vor Jammerei gelingt.

Dies hat die Bundesregierung trotz der seit Jahren andauernden Dieseldiskussion schlichtweg verschlafen und schädigt somit die eigene Wirtschaft und Arbeitsplätze.

Von Gesundheitsschäden der Bürger*innen mal ganz zu schweigen.

"Das wäre mit Grünen nicht passiert." Schrieben Medien.

Ich bin froh, dass die Umwelthilfe die Klagen anstrengte und somit endlich für reichlich Bewegung in der Thematik sorgte.



Dietmar Wolf




Thema Umweltschutz 27.11.2017

Zur heutigen Glyphosat-Entscheidung der EU-Staaten erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:
„Die EU-Staaten sind vor Monsanto und Co eingeknickt. Das ist ein Schlag ins Gesicht der 1,3 Millionen Europäerinnen und Europäer, die den Glyphosat-Ausstieg gefordert haben. Die historische Chance, den Glyphosat-Ausstieg einzuleiten, wurde verspielt. Sollte Minister Schmidt der Zulassungsverlängerung ohne Abstimmung mit dem Umweltministerium zugestimmt haben, wäre das ein handfester Skandal. Die Union setzt sich mit brutaler Rücksichtslosigkeit über die Gesundheit der Menschen und den Umweltschutz hinweg. Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen und auf nationale Anwendungseinschränkungen drängen. Das dramatische Artensterben auf unseren Äckern muss gebremst, die Krebsgefahr ausgeschlossen werden.“

FAZIT: Wer Umweltschutz will muss GRÜN wählen.





Thema Jamaika II 25.11.2017

Im Bund passé - erst einmal?

Auswirkungen von schwarz/gelb ohne grünem "Korrektiv" siehe Landesregierung NRW.


Thema Jamaika 08.10.2017

Jamaika

Jamaica ist eine wunderschöne Insel mit vielen Gegensätzen.

Diese Gegensätze sehe ich auch in der von vielen bereits gepriesenen Jamaika-Koalition im Bund, dies alleine beim CSU-Verquehrsminister Dobrindt und der von seiner Partei geforderten Obergrenze für Flüchtende.

Doch nicht nur auf der CSU rumhacken, Lindner zeigt sich mit seiner Obergrenze - hier Erhöhung der Grenzwerte für Abgase in Europa - statt harten und damit übrigens für alle fairen Senkungen der Grenzwerte - keinen Deut besser.

Und mal ehrlich, wie soll der Kohleausstieg weiter gehen? Mit der CDU? Ah, ich lerne gerne dazu.

Atomwaffen liegen immer noch in Deutschland. Im Sommer war ich mit dem Grünen Bürgermeister Günter Karen-Jungen im Kontext der Mayors for Peace in Büchel (Eifel). Dort liegt eine unbekannte Anzahl von US-Sprengköpfen. Und bisher unterzeichnete die BRD den Vertrag der UNO nicht, bekannt sich eher zur NATO und damit zur atomaren Abschreckung.

Soziale Gerechtigkeit?

Ökosoziale Wirtschaft?

Gut. Die Verhandlungen beginnen erst nach der Niedersachsenwahl. Und miteinander sprechen ist richtig und Demokratie pur. Nur sehe ich bisher keinen direkten Ansatz, warum GRÜNE eine schwarzgelbe Majorität auf ihre Posten hebeln sollten.

Ich hoffe, es kommt zu einer Mitgliederumfrage bei den basisademokratischen GRÜNEN.
Meine Unterstützung hat Jamaika nicht.


Nachtrag I 26.10.2017

Nach Meinung von CDU/CSU-Politikern soll die BRD keine weiteren CO2-Einsparungen vornehmen. Statt dessen würde man versuchen, Regenwald in Südarmerika zu retten. Was für ein Quatsch.
Das CO2-Problem ist vor der Tür im eigenen Land an der Wurzel zu packen und nicht an Bäumen in Südarmerika.

CDU-Ministerpräsident Laschet suggeriert den wirtschaftlichen Zusammenbruch der Republik durch Erneuerbare Energieen. Was für ein Quatsch.

1. liebe angebliche "Wirtschafts"-CDU, arbeiten 10x soviel Beschäftigte - und das zunehmend - im Bereich der Erneuerbaren als - übrigens abnehmend - in der Kohle.

2. stehen GRÜNE für eine ökosoziale Wirtschaft, dazu gehört Ökostrom und auch eine funktionierende Industrie

Fazit:
CDU will die Luft abschalten
GRÜNE sagen: Raus aus der Kohle


Nachtrag II 27.10.2017

Die Verhandlungen zu Jamaika sind ins Stocken geraten, laufen aber weiter.
Zur eigenen Integrität insestierte ich heute intensiv bei BiBaBuZe. Dort will Hans sich nun um biologischen Jamaika-Rum bemühen.
Danke Hans.




Thema Bundestagswahl 24.09.2017

Gruseliges Ergebnis

Mit 8,9% im Bund und 10,03% in Düsseldorf haben die Grünen nach 2009 ihr zweitbestes Ergebnis bei Bundestagswahlen überhaupt "geholt". Ein kleiner Erfolg, über den ich mich sehr freue.
Leider nur ein kleiner Erfolg, denn die andere Seite der Medallie schockiert mit dem Abschneiden der rechtspopulistischen AfD in Deutschland. Da kann ich kein "Protestwählen" als Entschuldigung gelten lassen. Wer die AfD wählt, wählt Zeiten und ein altes Gedankengut, welches es aktuell wieder intensiv zu bekämpfen gilt.

gruene-bilk-mitglied-werden Ich lade Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich dagegen zu beteiligen. Sprechen Sie mich an oder klicken Sie Mitmachen!

Engagieren Sie sich bei den Grünen für eine offene und sozialgerechte Gesellschaft. Und das fängt in Ihrem Wohnquartier bzw. Stadtbezirk an.
Mitmachen!
Danke.




Zum Thema

D I E S E L

meine ganz persönliche Meinung:
Der Stadt Düsseldorf und ihren Bürger*innen sowie Gästen droht nach erfolgreichen Klagen der Deutschen Umwelthilfe ein Diesefahrverbot für die Innenstadt.
Die EU macht sich für meine Begriffe da einen sehr schlanken Fuß, indem sie nur die Kommunen hart zur Luftreinhaltung verpflichtet.
Die Bundesregierung von CDU/CSU nebst Kollegin SPD steht dem nicht nach.

Die Kommune, hier die Stadt Düsseldorf, kann direkt keine Abgasemmissionen von Kraftfahrzeugen beeinflussen. Sie hat als einzige Möglichkeit, sog. "Verkehrslenkende Maßnahmen" durchzuführen, was unlängst z.B. auf der Corneliusstraße bzw. innerhalb des Lastrings geschehen ist. Dort besteht bereit ein Fahrverbot - für LKW.

Direkt gefordert sehe ich die EU und damit direkt verbunden die Bundesregierung, wir haben nun zum Glück Bundestagswahl, EU-weit baldmöglichst sehr regide äußerst verschärfte Verordnungen/Regelungen zu den Abgasemmissionen zu schaffen.
Dies gilt selbstverständlich auch für Importe.

Die somit dann auf europäischer Ebene geschaffenen gleichen Wettbewerbsbedingungen ermöglichen der Autoindustrie - auch der deutschen - gesunde Quartalszahlen zu planen, wenn es denn vor Jammerei gelingt.

Dies hat die Bundesregierung trotz der seit Jahren andauernden Dieseldiskussion schlichtweg verschlafen und schädigt somit die eigene Wirtschaft und Arbeitsplätze.

Von Gesundheitsschäden der Bürger*innen mal ganz zu schweigen.

Was derzeit in Berlin versucht wird, ist doch auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein - oder, es wird dort eine neue Art der Verhüllung des Bundestagsgebäudes (Reichstag) angedacht. Wie dem auch sei,

"Das wäre mit Grünen nicht passiert." Schrieben Medien, deshalb

Ich hoffe, ich war jetzt nicht allzu polemisch, doch solche Worte wie 'Sorry, Europe first Mr. Trump' bei den Importen zucken noch immer...
Dietmar Wolf, der grüne Wolf für Düsseldorf

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D I E S E L II

Luftverschmutzung begegnen mit

  • Ausbau des ÖPNV
  • preiswerte Gestaltung des ÖPNV
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  • Mehr E-Mobilität im MIV (Motorisierter Individual Verkehr, sonst = MIEF)
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  • weiterer Ausbau des Radwegenetzes in Düsseldorf mit
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  • b) Radhauptnetz
  • c) Bezirksradwegen
  • Intelligente Citylogistik

und da sind wir GRÜNE seit Jahren dran. Noch ist nicht allzuviel zu sehen an Neuerungen, aber nach Friedrichstraße, Elisabethstraße, Kasernen- und Breite Straße kommen bald die Klever Straße, Ulmenstrraße und mehr zu breiten Radstreifen gem. des Radhauptnetzes. Innerhalb unserer derzeitigen Ampelkooperation in Düsseldorf mit Grünen, SPD & FDP nimmt der Radverkehr einen hohen Stellwert ein. Und man schaue:

Aber es kommt! Noch nicht gewusst? Klick hier die Übersicht des derzeitigen Planungsstandes zum
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E-Mobilität kann nur eine Zwischenlösung sein, dennoch müssen wir uns ihr mit der Schaffung von Ladeinfrakstruktur stellen. "Ich möchte nicht, dass beim Nachbarn das Licht ausgeht, wenn in unserer Garage zehn KFZ an die Ladestationen gehen." sagte jüngst der Leiter eines Centers zu mir. Recht hat er.

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