Radreise Baltikum Finale
16-19.07.2026 Rückreise Helsinki - Lübeck - Düsseldorf
Gleich geht es los zum Fährterminal und dann ist die Spannung groß, was denn nun DB DIE BAHN noch für Überraschungen für mich hat.
Eine Email-Antwort vom sog. Reiseportal liegt heute morgen (16.07.) noch nicht vor.
Noch einmal das Bad gut unter Wasser gesetzt und anschließend alles gepackt, danach folgte direkt ein kleines Frühstück in einem kleinen netten Café auf dem Weg zum Kamppi.
Bevor dort die Metro anstand, suchte ich noch ein Souvenir, ein Mitbringselchen was keinen Staub fängt, nett und verwendbar wäre. Schwierig. Das Kamppi verfügte über keinen Souvenir- aber Buchladen.
Für zu Hause gab es etwas nettes Praktisches mit Nordlicht und
für mich frei nach dem Motto – Du siehst keine Elche, kauf dir welche –
einen hübschen kleinen Elch, in den ich mich sofort verliebte als ich ihn sah.
Sehr zufrieden suchte ich die gestern bereits beschriebene Metrostation auf und sofort kam eine Bahn in Richtung Hafen mit freien Fahrradplätzen.
Ich navigierte mich zum Fährterminal der Finnlines durch und sah dort winkende bekannte Gestalten.
“Wir haben schon auf dich gewartet.“
Der check in ging mal sowas von flott, alle Radreisenden parkte man direkt links dahinter und bedeutete uns, wir würden abgeholt. Das Wetter spielte mit, an Erzählstoff bestand kein Mangel, dann erschien unser „FOLLOW ME“, was uns quer durch den Hafen zur FINNMAID führte.
Überraschung, die FINNMAID verfügte über richtige stabile Fahrradständer, die ersten bei der nun achten Fährpassage auf der Radreise Baltikum.
Leinen los um 15.00 Uhr. Man traf sich auf dem Sonnendeck und später beim Dinner mit Meerblick. Fantastisch!
Jetzt bin ich an der Bar verabredet.
Ach so, noch `n Gedicht. Über die Hotline erreichte ich meine Freundin DB DIE BAHN. Meine Bahnverbindung inkl. Reservierungen Fahrradstellplatz und eigenem Sitz für den kommenden Sonntag steht. Prima. Die DB-Mitarbeiterin war sehr freundlich und hörbar bemüht, demnächst wähle ich sofort die Hotline: 030-2970
17.07.2026
Der Barbesuch und die Nächtigung in meiner Einzel-Innenkabine verlief jeweils erfolgreich. Das schmackhafte Bordfrühstück ist auch erledigt, jetzt wird getippt.
Das hat nun auch schon wieder etwas, im Salon zu sitzen und beim Tippen auf das Meer und vorbeiziehende Schiffe, Inseln und Leuchttürme auf der Kimm zu sehen.
Doch plötzlich was das Netz weg.Huch! Ich hatte mir einen 6-Stunden-Zugang bei Finnlines gekauft. Die Rezeption zeigte sich unbesetzt, doch der Barmann konnte schnell helfen.
Was wäre die Welt ohne Bartender?
Die FINNMAID lief mit 21,1 Knoten, jetzt um 15:45 Uhr fuhren wir südlich des schwedischen Festlandes und nördlich von Kap Arkona auf Rügen, quasi nahezu auf der Zielgeraden von Lübeck-Travemünde.
Doch vorher soll es noch ein kleines Dinner geben, ich nehme hier alles wieder zu was ich auf 1200km abgestrampelt habe. Herrje.
Die FINNMAID brachte uns überpünktich nach Travemünde, kein Wunder, sie hatte auch 11 Knoten Rückenwind.
Erst mussten ein paar PKW und Wohnmobile vom Deck 5 und bevor die ersten LKWs anfingen rumzumotoren, gaben wir ziemlich laut und Handzeichen worauf alle Radreisenden vorgelassen worden und wir flott von Bord kamen.
Es folgte ein kurzer Abschied von Marja und Sven mit dem Versprechen der Kontaktaufnahme (erfolgt!!!).
Dem Tipp eines kundigen Norwegenfahrers (Fähre nach Helsinki, Schlafwagen nach Rovaniemi und dann da oben austoben) folgend, rollte ich etwas bescheidener ein paar Kilometer zur S-Bahn nach Lübeck-Kücknitz und erwischte dort den RE8 noch um 21.44 Uhr. Prima.
Fahrpreis 3,60€ plus Fahrradkarte 7,00€, nicht prima.
Vorbei am Motiv des alten 50-Mark-Scheines, dem Holstentor erreichte ich nach etwas Suchen dann auch mein Hotel Frisco und konnte dem bereits schließenden Barmann noch zwei Weißbier abschwatzen.
Bartender, ich sage es doch!
Gute Nacht!
Noch keine Kilometer, sind eh nur noch ein Hand voll...
Foto unten: Das Ballonkunstwerk ist vom Familienspaß an Deck 11 übriggeblieben. Ja, auf dem Foto liegen wir bereits nördlich von Rostock.